Unglücksrabe

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Unglücksrabe (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Unglücksrabe

die Unglücksraben

Genitiv des Unglücksraben

der Unglücksraben

Dativ dem Unglücksraben

den Unglücksraben

Akkusativ den Unglücksraben

die Unglücksraben

Worttrennung:

Un·glücks·ra·be, Plural: Un·glücks·ra·ben

Aussprache:

IPA: [ˈʊnɡlʏksˌʁaːbə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Unglücksrabe (Info)

Bedeutungen:

[1] glückloser Mensch

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus Unglück, Fugenelement -s und Rabe

Synonyme:

[1] Pechvogel

Gegenwörter:

[1] Glückspilz

Oberbegriffe:

[1] Person

Beispiele:

[1] Er ist ein richtiger Unglücksrabe.
[1] „Andere Witzfiguren, wie den Pechvogel und Unglücksraben, den Schüchternen, Groben oder auch den Faulen, den Naschhaften, Gefräßigen oder den Trunkenbold müssen wir hier übergehen, um uns einer größeren Gruppe noch etwas eingehender zuwenden zu können: Dem Dummenwitz.“[1]
[1] „Seine ersten Abenteuer erzählt er 1892, und Menachem Mendel ist auf dem besten Weg, in der jiddischen Kultur zum Synonym eines Unglücksraben zu werden wie Don Quichote in der Kultur Europas.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Unglücksrabe
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Unglücksrabe
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Unglücksrabe
[1] The Free Dictionary „Unglücksrabe
[*] Duden online „Unglücksrabe
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalUnglücksrabe

Quellen:

  1. Lutz Röhrich: Der Witz. Seine Formen und Funktionen. Mit tausend Beispielen in Wort und Bild. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1980, ISBN 3-423-01564-0, Seite 183.
  2. Jakob Hessing: Der jiddische Witz. Eine vergnügliche Geschichte. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-75473-9, Seite 82.