Sonnenstich

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Sonnenstich (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Sonnenstich

die Sonnenstiche

Genitiv des Sonnenstiches
des Sonnenstichs

der Sonnenstiche

Dativ dem Sonnenstich
dem Sonnenstiche

den Sonnenstichen

Akkusativ den Sonnenstich

die Sonnenstiche

Worttrennung:

Son·nen·stich, Plural: Son·nen·sti·che

Aussprache:

IPA: [ˈzɔnənˌʃtɪç]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Sonnenstich (Info)

Bedeutungen:

[1] Medizin: eine sehr ernsthafte Gesundheitsstörung, die durch lang andauernde direkte Sonneneinstrahlung auf den Kopf und Nackenbereich entsteht

Herkunft:

mit der Bedeutung „stechende Sonne“ seit dem 17. Jahrhundert belegt, heutige Bedeutung „Gesundheitsstörung“ 18. Jahrhundert[1]
Determinativkompositum aus Sonne, Fugenelement -n und Stich

Synonyme:

[1] Insolation, Heliosis

Beispiele:

[1] "Der Sonnenstich äußert sich durch Schwindel, Übelkeit, die zum Erbrechen führen kann, und Nackenschmerzen bis hin zu Nackensteifigkeit (Meningismus)."[2]
[1] „Mittags mußte man im Schatten liegen, wenn man sich keinen Sonnenbrand holen wollte oder einen Hitzschlag oder einen Sonnenstich.“[3]
[1] „Das Argument mit dem Sonnenstich und anschließender Krankschreibung über mehrere Wochen hinweg brauchten sie gar nicht mehr anzubringen.“[4]
[1] „Geografen hielten ihn für verrückt, vom Sonnenstich verwirrt.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Sonnenstich
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Sonnenstich
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sonnenstich
[*] canoonet „Sonnenstich
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSonnenstich
[1] The Free Dictionary „Sonnenstich
[1] Duden online „Sonnenstich

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Sonne.“
  2. Wikipedia-Artikel Hitzeschaden
  3. Gerhard Henschel: Kindheitsroman. Hoffmann und Campe, Hamburg 2004, ISBN 3-455-03171-4, Seite 361f.
  4. Karin Kalisa: Sungs Laden. Roman. Droemer, München 2017, ISBN 978-3-426-30566-9, Seite 149.
  5. Wolf-Ulrich Cropp: Wie ich die Prinzessin von Sansibar suchte und dabei mal kurz am Kilimandscharo vorbeikam. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2016, ISBN 978-3-7701-8280-0, Seite 27.