Schiebermütze

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Schiebermütze (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Schiebermütze die Schiebermützen
Genitiv der Schiebermütze der Schiebermützen
Dativ der Schiebermütze den Schiebermützen
Akkusativ die Schiebermütze die Schiebermützen

Worttrennung:

Schie·ber·müt·ze, Plural: Schie·ber·müt·zen

Aussprache:

IPA: [ˈʃiːbɐˌmʏt͡sə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Schiebermütze (Info)

Bedeutungen:

[1] etwas größere Schirmmütze

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Schieber und Mütze, wobei mit Schieber Vorarbeiter gemeint sein sollen, die berufsbedingt solche Mützen trugen.[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Pullmannkappe

Oberbegriffe:

[1] Mütze

Beispiele:

[1] „Das war ein Opa mit Schiebermütze, der beim Laufen immer seine Trainingshose hochzog, wobei ich einmal seinen blanken Arsch sehen konnte.“[2]
[1] „Bobby zog sich die Schiebermütze und ein verschlissenes Baumwollhemd des alten Mannes an, das so groß war, dass seine Hände kaum bis zu den Ellenbogen reichten.“[3]
[1] „Kurt sah sich um. Männer mit einfachen Joppen und Schiebermützen neben Herren mit gestärktem Kragen und Melone.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Schiebermütze
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schiebermütze
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSchiebermütze
[1] The Free Dictionary „Schiebermütze
[1] Duden online „Schiebermütze

Quellen:

  1. http://www.hut-styler.de/muetzen/schiebermuetze-flatcap.html
  2. Gerhard Henschel: Kindheitsroman. Hoffmann und Campe, Hamburg 2004, ISBN 3-455-03171-4, Seite 421.
  3. David Whitehouse: Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek. Tropen, Stuttgart 2015 (übersetzt von Dorothee Merkel), ISBN 978-3-608-50148-3, Zitat Seite 179.
  4. Katharina Adler: Ida. Roman. 1. Auflage. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2018, ISBN 978-3-498-00093-6, Seite 205.