Satzbruch

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Satzbruch (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Satzbruch die Satzbrüche
Genitiv des Satzbruchs
des Satzbruches
der Satzbrüche
Dativ dem Satzbruch den Satzbrüchen
Akkusativ den Satzbruch die Satzbrüche

Worttrennung:

Satz·bruch, Plural: Satz·brü·che

Aussprache:

IPA: [ˈzat͡sbʁʊx]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Satzbruch (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Unterbrechung der Satzstruktur (fehlerhafte Fortführung oder Abbruch) während der Bildung eines Satzes[1]

Herkunft:

[1] Determinativkompositum aus Satz und Bruch

Synonyme:

[1] Anakoluth

Oberbegriffe:

[1] Satz, Syntagma, Syntax, Grammatik

Beispiele:

[1] In der Äußerung: „Wir sollten … aber lassen wir das“ liegt an der gepunkteten Stelle ein Satzbruch vor.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Anakoluth
[1] Dietrich Homberger: Sachwörterbuch zur deutschen Sprache und Grammatik. Diesterweg, Frankfurt/Main 1989, ISBN 3-425-01074-3, Seite 117, Stichwort: Satzbruch.

Quellen:

  1. Der Ausdruck ist Verweisstichwort für „Anakoluth“ in Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7; er kommt in gleicher Funktion auch in Duden. Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. Dudenverlag, Mannheim 1966 vor. Duden. Die Grammatik. 6., neu bearb. Auflage Dudenverlag: Mannheim/ Leipzig/ Wien/ Zürich 1998, enthält S. 713-714 einen eigenen Abschnitt „Satzbrüche“. ISBN 3-411-04047-5

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: Sturzbach