Rommel

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

Rommel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular m Singular f Plural 1 Plural 2
Nominativ der Rommel
(Rommel)
die Rommel
(Rommel)
die Rommels die Rommel
Genitiv des Rommel
des Rommels
(Rommels)
der Rommel
(Rommel)
der Rommels der Rommel
Dativ dem Rommel
(Rommel)
der Rommel
(Rommel)
den Rommels den Rommel
Akkusativ den Rommel
(Rommel)
die Rommel
(Rommel)
die Rommels die Rommel
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen
[1] geografische Verteilung des Nachnamens Rommel in Deutschland

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Rommel“ – für männliche Einzelpersonen, die „Rommel“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Rommel“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Rommel“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Rom·mel, Plural: Rom·mels

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] deutscher Nachname, Familienname

Herkunft:

  • Kurzform zu Personennamen mit mittelhochdeutsch ruom „Ruhm“ als ersten Bestandteil, wie z. B. Ruombald, Rumpraht oder Romard[1]
  • nach [2] von mittelhochdeutsch rummeln, rumpeln „Geräusche machen, poltern“

Namensvarianten:

Römmele, Rommelmann, Römmler, Rummel, Rümmele, Rümmelein, Rummler

Bekannte Namensträger: (Links führen zur Wikipedia)

Christoph Rommel (1781–1859), deutscher Historiker und Philologe
Erwin Rommel (1891–1944), deutscher Generalfeldmarschall im Zweiten Weltkrieg, Spitzname „Wüstenfuchs“

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Rommel
[1] Hans Bahlow: Deutsches Namenlexikon. Familien- und Vornamen nach Ursprung und Sinn erklärt. Gondrom Verlag, Bindlach 1991, 1993, 2004, ISBN 3-8112-0294-4, Seite 425
[1] Anton Feinig, Tatjana Feinig: Familiennamen in Kärnten und den benachbarten Regionen. Hermagoras, Klagenfurt-Ljubljana-Wien 2005, ISBN 3-7086-0104-1, Seite 234
[1] Max Gottschald: Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde. 6. Auflage. De Gruyter, Berlin 2006, ISBN 3-11-018032-4, Seite 416 (RUHM)
[1] Albert Heintze; Paul Cascorbi (Herausgeber): Die Deutschen Familiennamen. geschichtlich, geographisch, sprachlich. 4. Auflage. Buchhandlung des Waisenhauses, Halle a. d. S. 1914, Seite 181 (HRÔMA)
[1] Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim 2000, ISBN 3-411-70851-4, Seite 550
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonRommel

Quellen:

  1. Heinze, a. a. O.
  2. Bahlow, a. a. O.