Relativadverb

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Relativadverb (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Relativadverb

die Relativadverbien

Genitiv des Relativadverbs

der Relativadverbien

Dativ dem Relativadverb

den Relativadverbien

Akkusativ das Relativadverb

die Relativadverbien

Worttrennung:

Re·la·tiv·ad·verb, Plural: Re·la·tiv·ad·ver·bi·en

Aussprache:

IPA: [ʁelaˈtiːfʔatˌvɛʁp]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Adverb, das einen Relativsatz einleitet

Herkunft:

Determinativkompositum aus relativ und Adverb

Gegenwörter:

[1] Interrogativadverb, Kausaladverb, Kommentaradverb, Konjunktionaladverb, Lokaladverb, Modaladverb, Präpositionaladverb, Pro-Adverb, Pronominaladverb, Satzadverb, Temporaladverb

Oberbegriffe:

[1] Adverb, Wortart, Grammatik

Beispiele:

[1] In dem Satz „Ich habe dir etwas zu berichten, worüber du dich hoffentlich sehr freuen wirst“ ist „worüber“ ein Relativadverb.
[1] „Relativadverbien leiten einen Relativsatz ein und beziehen sich auf eine vorgenannte Bezugsgröße.“[1]
[1] „Relativadverbien: Adverbien, die Relativsätze einleiten können.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Wortart#Die Wortartklassifikation der klassischen deutschen (Schul-)Grammatik
[1] canoo.net „Relativadverb
[1] Dietrich Homberger: Sachwörterbuch zur deutschen Sprache und Grammatik. Diesterweg, Frankfurt/Main 1989, ISBN 3-425-01074-3, Seite 95, Stichwort: Relativadverb.

Quellen:

  1. Duden. Die Grammatik. 7., völlig neu erarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag: Mannheim/ Leipzig/ Wien/ Zürich 2005, Seite 584. ISBN 3-411-04047-5. Relativadverbien fett gedruckt.
  2. Wilfried Kürschner: Grammatisches Kompendium. 3., vermehrte und bearbeitete Auflage. Francke, Tübingen/Basel 1997, Seite 187. ISBN 3-8252-1526-1. Relativadverbien fett gedruckt.