Raffgier

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Raffgier (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Raffgier

Genitiv der Raffgier

Dativ der Raffgier

Akkusativ die Raffgier

Worttrennung:

Raff·gier, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈʁafɡiːɐ̯]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Gier nach wertvollem Dingen, hauptsächlich Geld

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs raffen und dem Substantiv Gier

Synonyme:

[1] Habgier, Habsucht, Raffsucht

Oberbegriffe:

[1] Gier

Beispiele:

[1] „Der alte A. ist tatsächlich out und tabu, dafür hat der Holocaust gesorgt. Die Wahnstruktur: Der Jude als solcher ist böse, deshalb gehört er weg – vertrieben oder umgebracht. Er mordet Christenmädchen, um deren Blut in seiner Matze zu verarbeiten, dem ungesäuerten Brot. Seine Markenzeichen sind Raffgier, Betrug und Wucher, seine Mittel sind Verschwörung und Zersetzung.“[1]
[1] „Da war dieses Land nicht mehr unser Land. Und jetzt, als müsste das Schlimmste zum Schluss kommen, reißt die Raffgier der Wall-Street-Banker die Finanzmärkte in die Tiefe, in einem Tempo, das schwindeln lässt und tief sitzende Ängste vor einer Wiederkehr der Weltwirtschaftskrise von 1929 weckt. So war die Stimmungslage, als Peer Steinbrück vergangene Woche ans Rednerpult des Bundestages trat.“[2]
[1] „In der persönlichen Praxis schätzt er Scheidung mindestens so wie Ehe, Döner wie Burger - und eine ernsthafte Patriotismus-Debatte verhindert spätestens die Raffgier eines prominenten Parteifreundes. (Quelle: fr-aktuell.de vom 08.01.2005)“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Raffgier
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Raffgier
[1] canoonet „Raffgier
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalRaffgier
[1] The Free Dictionary „Raffgier

Quellen:

  1. Josef Joffe: GÜNTER GRASS: Der Antisemitismus will raus. ZEIT ONLINE, 4. April 2012, archiviert vom Original am 4. April 2012 abgerufen am 5. April 2012 (HTML, Deutsch).
  2. Matthias Nass: FINANZKRISE: Verrat am amerikanischen Traum. In: Nr. 41. ZEIT ONLINE, 4. Mai 2009, archiviert vom Original am 4. Mai 2009 abgerufen am 5. April 2012 (HTML, Deutsch).
  3. Nebeneinkünfte für Abgeordnete: Aufgabe ernst nehmen. In: Nr. 41. Hamburger Abendblatt, 8. Januar 2005, archiviert vom Original am 8. Januar 2005 abgerufen am 5. April 2012 (HTML, Deutsch).