Personalmaskulinum

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Personalmaskulinum (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Personalmaskulinum

die Personalmaskulina

Genitiv des Personalmaskulinums

der Personalmaskulina

Dativ dem Personalmaskulinum

den Personalmaskulina

Akkusativ das Personalmaskulinum

die Personalmaskulina

Worttrennung:

Per·so·nal·mas·ku·li·num, Plural: Per·so·nal·mas·ku·li·na

Aussprache:

IPA: [pɛʁzoˈnaːlˌmaskuliːnʊm]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Personalmaskulinum (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik, speziell Slavistik: ein Genus des Polnischen und Obersorbischen, das nur männliche Personen umfasst

Synonyme:

[1] Personalform

Gegenwörter:

[1] Nichtpersonalmaskulinum, Sachform

Oberbegriffe:

[1] Genus

Beispiele:

[1] „Im Plural gibt es zwei grammatische Geschlechter: das Personalmaskulinum (PM) und das Nichtpersonalmaskulinum (NPM), auch Sachgenus bzw. weiblich-sächliches Genus genannt.“[1]
[1] „Im Plural wird zwischen der Personalform (Personalmaskulina) und der Sachform (alle anderen Substantive) unterschieden.“[2]
[1] „Während andere Kardinalzahlen im Plural zwei Genera haben (Personalmaskulinum und Restgenus), weist die Zahl dwa im Plural drei Genera auf: Personalmaskulinum: dwaj, nichtpersonales Maskulinum und Neutrum: dwa, Femininum: dwie.[3]
[1] „Im Plural wird die Kongruenz bezüglich des Genus, welches nur bei der Grundzahl ‚2‘ voll differenziert erscheint, nicht aufgegeben, sondern auf die schon erwähnte Unterscheidung Personalmaskulinum vs. Nicht-Personalmaskulinum reduziert.“[4]
[1] „Infolgedessen spiegeln sich in der Adjektivdeklination die für das Substantiv charakteristischen Oppositionen von Belebt–Unbelebt im Singular, Personalmaskulinum–Nichpersonalmaskulinum im Plural wider.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Hilfe:Genus (Polnisch)

Quellen:

  1. Hanka Błaszkowska: Asymmetrien in der Bildung und im Gebrauch femininer und maskuliner Personenbezeichnungen im Deutschen und im Polnischen. In: Andrzej Z. Bzdęga et al. (Herausgeber): Studia Germanica Posnaniensia. Nummer 28, Wydawnictwo Naukowe, Poznań 2002, ISBN 83-232-1266-X (PDF), Seite 25.
  2. Hanka Błaszkowka, Jerzy Mleczak: Polnisch aktiv. Ein Grund- und Aufbaukurs. Helmut Buske Verlag, Hamburg 2006, ISBN 3-87548-458-4 (Google Books), Seite 329.
  3. Monika Wingender: Die grammatische Kategorie des Numerus und der Ausdruck der Quantität im Polnischen. In: Herlmut Jachnow et al. (Herausgeber): Quantität und Graduierung als kognitiv-semantische Kategorien. 1. Auflage. Band 12, Harrassowitz, Wiesbaden 2001, ISBN 0948-9798 (Google Books), Seite 251.
  4. Andrzej Z. Bzdęga: Mehrfache Exponenz - Redundanzen in Wort- und Satzstruktur. In: Józef Darski et al. (Herausgeber): Sprache - Kommunikation - Informatik. Linguistische Arbeiten. 1. Auflage. Band 1, De Gruyter, Tübingen 1993, ISBN 3-484-30293-3 (Google Books), Seite 30.
  5. Peter Rehder (Herausgeber): Einführung in die slavischen Sprachen. 6. Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2009, ISBN 978-3-534-22794-5 (Abkürzungen aufgelöst), Seite 153.