Pars pro Toto

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Pars pro Toto (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n, Wortverbindung[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Pars pro Toto

die Partes pro Toto

Genitiv des Pars pro Toto

der Partes pro Toto

Dativ dem Pars pro Toto

den Partes pro Toto

Akkusativ das Pars pro Toto

die Partes pro Toto

Anmerkung:

Wahrig gibt an, dass auch der Plural in der angegebenen Form vorkommt.[1]

Alternative Schreibweisen:

zitatartig: pars pro toto

Nicht mehr gültige Schreibweisen:

Pars pro toto

Worttrennung:

Pars pro To·to, Plural: Par·tes pro To·to

Aussprache:

IPA: [ˌpaʁs pʁoː ˈtoːto]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Pars pro Toto (Info)
Reime: -oːto

Bedeutungen:

[1] Rhetorik: ein Teil stellvertretend für das Ganze (Redefigur)

Herkunft:

lateinisch: pars pro toto „ein Teil für das Ganze“

Oberbegriffe:

[1] Metonymie, Synekdoche, Redefigur

Beispiele:

[1] "…Und du wirst deine rostige Klinge nie wieder sehen!" (aus: Monkey Island, Lucasarts tm)
Hier steht die Klinge als Pars pro Toto (als Teil des Schwertes) für das gesamte Schwert.
[1] „Kopf“ als Pars pro Toto für „Mensch“: Unsere Gemeinschaft bestand aus 10 Köpfen.
[1] „Sehr wichtig ist dann auch die Synekdoche oder die Bezeichnung pars pro toto (»der Teil für das Ganze«).“[2]
[1] „Vieles bleibt Pars pro Toto, denn bei einem Thema, das ein halbes Jahrtausend der Menschheitsgeschichte umfasst, kann es nicht um Vollständigkeit gehen.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Pars pro toto
[1] Duden online „Pars_pro_Toto
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Pars pro toto“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
[1] Duden. Deutsches Universalwörterbuch. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, Stichwort: „Pars pro Toto“. ISBN 3-411-05506-5

Quellen:

  1. Siehe dazu z.B. das entsprechende Stichwort in: Wahrig, Deutsches Wörterbuch. Hrsg. von Renate Wahrig-Burfeind. Bertelsmann Lexikon Institut, Gütersloh/ München 2008. ISBN 978-3-577-10241-4
  2. Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Bearbeitet von Elmar Seebold. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. de Gruyter, Berlin/ New York 2002, Seite XXVI. ISBN 3-11-017472-3. Fett gedruckt: Synekdoche und pars pro toto.
  3. Dietmar Pieper: Das erste globale Netz. In: SPIEGEL GESCHICHTE. Nummer Heft 1, 2016, Seite 14-17, Zitat Seite 17.