Papiergeld

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Papiergeld (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Papiergeld

Genitiv des Papiergelds
des Papiergeldes

Dativ dem Papiergeld
dem Papiergelde

Akkusativ das Papiergeld

[1] Papiergeld

Worttrennung:
Pa·pier·geld, kein Plural

Aussprache:
IPA: [paˈpiːɐ̯ˌɡɛlt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Papiergeld (Info)

Bedeutungen:
[1] Teil einer Währung, der in Form von Geldscheinen verwendet wird

Herkunft:
Determinativkompositum aus den Substantiven Papier und Geld

Synonyme:
[1] Geldschein, Schein

Gegenwörter:
[1] Hartgeld

Oberbegriffe:
[1] Geld, Zahlungsmittel

Unterbegriffe:
[1] Assignate

Beispiele:
[1] Ich nehme sicherheitshalber immer nur ein bisschen Papiergeld mit zum Einkaufen.
[1] „Ich vertrieb mir die Zeit, indem ich den Schreibtisch durchsuchte, allerdings nichts fand außer fünfzig Billionen altes Inflationsgeld, das unser Lieblingswärter sammelte wie jedes andere entwertete Papiergeld.“[1]
[1] „Als Kinder hatten wir nie Papiergeld in der Tasche, unser Alltag war ein Kopeken-Leben.“[2]
[1] „Das war echtes Papiergeld, da gab es keinen Zweifel.“[3]
[1] „Schließlich erfasste das grassierende Misstrauen auch das Papiergeld.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Papiergeld
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Papiergeld
[1] canoonet „Papiergeld
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonPapiergeld

Quellen:

  1. Siegfried Lenz: Die Deutschstunde. Roman. C. W. Niemeyer, Hameln 1989, ISBN 3-87585-884-0, Seite 156. Erstveröffentlichung 1968.
  2. Wladimir Kaminer: Onkel Wanja kommt. Eine Reise durch die Nacht. Goldmann, München 2014, ISBN 978-3-442-47364-9, Seite 75.
  3. Hans Herbert Grimm: Schlump. Roman. 2. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2014, ISBN 978-3-462-04609-0, Seite 258. Erstauflage 1928.
  4. Sven Felix Kellerhoff: Heimatfront. Der Untergang der heilen Welt - Deutschland im Ersten Weltkrieg. Quadriga, Köln 2014, ISBN 978-3-86995-064-8, Seite 39.