Missvergnügen
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Missvergnügen (Deutsch)
[Bearbeiten]Substantiv, n
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Missvergnügen | — |
| Genitiv | des Missvergnügens | — |
| Dativ | dem Missvergnügen | — |
| Akkusativ | das Missvergnügen | — |
Nicht mehr gültige Schreibweisen:
Worttrennung:
- Miss·ver·gnü·gen, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [ˈmɪsfɛɐ̯ˌɡnyːɡn̩]
- Hörbeispiele:
Missvergnügen (Info),
Missvergnügen (Info)
Bedeutungen:
- [1] Haltung/Einstellung, geprägt von Missfallen, Ablehnung
Herkunft:
- Ableitung von Vergnügen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) miss-
Synonyme:
- [1] Ärger, Missbehagen, Missfallen
Gegenwörter:
- [1] Gefallen, Zustimmung
Beispiele:
- [1] „Gerhart Hauptmann, bis Juli 1914 ein Lieblingsfeind des Kaiserhauses, war zum überzeugten Kriegsbefürworter geworden und erregte damit bei unabhängigen Köpfen wie Theodor Wolff Missvergnügen.“[1]
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] Haltung/Einstellung, geprägt von Missfallen, Ablehnung
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- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Missvergnügen“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Missvergnügen“
- [*] The Free Dictionary „Missvergnügen“
- [*] Duden online „Missvergnügen“
Quellen:
- ↑ Sven Felix Kellerhoff: Heimatfront. Der Untergang der heilen Welt - Deutschland im Ersten Weltkrieg. Quadriga, Köln 2014, ISBN 978-3-86995-064-8, Seite 186.