Mellah

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Mellah (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Mellah

Genitiv des Mellahs

Dativ dem Mellah

Akkusativ das Mellah

Worttrennung:

Mel·lah, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈmɛla]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] traditionell von Juden bewohntes Viertel in arabischen Städten (hier insbesonders in Marokko)

Herkunft:

Es gibt unterschiedliche Auffassungen zur Herkunft:
  • Laut dem »Duden. Das große Fremdwörterbuch« ist die Herkunft unsicher. Das Wort könne vielleicht aus dem Arabischen stammen.[1]
  • Laut dem »Duden. Deutsches Universalwörterbuch« handelt es sich um eine Entlehnung aus dem Arabischen: ملاح‎ (DMG: mallāḥ) .[2]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Getto, Pletzl, Schtetl

Oberbegriffe:

[1] Stadtviertel, Wohnviertel

Beispiele:

[1] „Dann das alte Judenviertel, die Mellah [sic] , aus dem 13./14. Jahrhundert. Sie ist schon lange nicht mehr rein jüdisch. Juden, Muslime und Christen leben hier friedlich nebeneinander.“[3]
[1] „In den Städten lebten die Juden in Ghettos, in Tunesien «Hara» und in Marokko «Mellah» genannt; sie taten dies jedoch nicht aus Segregationsgründen.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1133
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 865
[1] Wikipedia-Artikel „Mellah
[1] canoonet „Mellah

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 865
  2. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1133
  3. Online-Ausgabe der Berliner Zeitung, Gefangen im Labyrinth der Altstadtgassen - Marokkos älteste Königsstadt Fes sprüht vor Lebendigkeit, 24.02.1996
  4. Online-Ausgabe der Jüdische Zeitung, «Land der Farben und des Lichts» - «Abrahams Söhne» blicken auf über 2.500 Jahre Präsenz in Tunesien zurück, Juni 2007

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Fellah, Mala, Mullah