Meinungsverschiedenheit

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Meinungsverschiedenheit (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Meinungsverschiedenheit die Meinungsverschiedenheiten
Genitiv der Meinungsverschiedenheit der Meinungsverschiedenheiten
Dativ der Meinungsverschiedenheit den Meinungsverschiedenheiten
Akkusativ die Meinungsverschiedenheit die Meinungsverschiedenheiten

Worttrennung:

Mei·nungs·ver·schie·den·heit, Plural: Mei·nungs·ver·schie·den·hei·ten

Aussprache:

IPA: [ˈmaɪ̯nʊŋsfɛɐ̯ˌʃiːdn̩haɪ̯t]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Meinungsverschiedenheit (Info)

Bedeutungen:

[1] unterschiedliche Beurteilung, Einschätzung von etwas
[2] verbale Auseinandersetzung, Streit

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Meinung und Verschiedenheit sowie dem Fugenelement -s

Synonyme:

[1] Dissens
[2] Kontroverse, Wortgefecht

Beispiele:

[1] „Im Herbst 1919 startete die Weiße Armee eine Großoffensive auf Moskau, die aber unter anderem wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen den Generälen scheiterte.“[1]
[1] „Am Ende erwiesen sich die alliierten Meinungsverschiedenheiten in der Reparationsfrage als unüberbrückbar.“[2]
[1] „Während er zu irgendeinem Gegenstand geführt wurde, merkte er, dass unter seinen Führern Meinungsverschiedenheiten und eine gewisse Verwirrung entstanden waren.“[3]
[2] Nach dieser Meinungsverschiedenheit war die Stimmung vorübergehend etwas getrübt.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Meinungsverschiedenheit
[1, *] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Meinungsverschiedenheit
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Meinungsverschiedenheit
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalMeinungsverschiedenheit
[1, 2] The Free Dictionary „Meinungsverschiedenheit
[1, 2] Duden online „Meinungsverschiedenheit

Quellen:

  1. Björn Berge: Atlas der verschwundenen Länder. Weltgeschichte in 50 Briefmarken. dtv, München 2018 (übersetzt von Günter Frauenlob, Frank Zuber), ISBN 978-3-423-28160-7, Seite 135. Norwegisches Original 2016.
  2. Theo Sommer: 1945. Die Biographie eines Jahres. Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-498-06382-0, Seite 228.
  3. Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 464. Russische Urfassung 1867.