Malaise

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Malaise (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f, n[Bearbeiten]

Singular 1 Singular 2

Plural 1 Plural 2

Nominativ die Malaise das Malaise

die Malaisen die Malaises

Genitiv der Malaise des Malaises

der Malaisen der Malaises

Dativ der Malaise dem Malaise

den Malaisen den Malaises

Akkusativ die Malaise das Malaise

die Malaisen die Malaises

Anmerkung:

Mit neutralem Genus (das Malaise) ist das Wort nur in der Schweiz gebräuchlich.[1]

Nicht mehr gültige Schreibweisen:

Maläse

Worttrennung:

Ma·lai·se, Plural: Ma·lai·sen, Ma·lai·ses

Aussprache:

IPA: [maˈlɛːzə]
Hörbeispiele:
Reime: -ɛːzə

Bedeutungen:

[1] bildungssprachlich: schlechte Stimmung
[2] bildungssprachlich: Misere; Situation, die nicht zufriedenstellend ist

Herkunft:

im 20. Jahrhundert von französisch malaise → fr entlehnt.[2] Malaise ist eine Zusammenziehung des französischen Ausdrucks mal à l'aise → fr (unwohl, missgestimmt)[3]

Synonyme:

[1] Missstimmung, Missmut, Unbehagen
[2] Malesche, Unannehmlichkeit

Gegenwörter:

[1] Frohsinn, Zuversicht

Beispiele:

[2] „Vor allem aber sind die Proteste Ausdruck eines extremen sozialen Malaises, einer bodenlosen Verzweiflung […]“[4]
[2] Am Anfang berichtet er von dem ungemütlichen Abendessen, das hinter ihm liegt, doch dann kommt er gleich zur Sache, erzählt von der ganzen Malaise, die er zu Hause hat, Jeannettes Zustand und ihr Benehmen, was seine Mutter gesagt hat über Jeannettes erste Schwangerschaft, der ertrunkene Seemann kommt vor, denn besser weiß er es immer noch nicht.[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Malaise
[1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. Zehn Bände auf CD-ROM. CD-ROM-Ausgabe der 3. Auflage. Bibliographisches Institut und Brockhaus, Mannheim 2005, ISBN 3-411-06448-X, DNB 975626558
[1] canoonet „Malaise
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalMalaise
[1] The Free Dictionary „Malaise
[1] Duden online „Malaise

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a. (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9, „Malaise“, Seite 1044
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Malaise“, Seite 593.
  3. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a. (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9, „Malaise“, Seite 1044
  4. Beat Stauffer: Jasminduft und Pulverdampf. Neue Zürcher Zeitung 17.01.2011, Nr. 13, Seite 31.
  5. Utta Danella: Das Familiengeheimnis, 2004, Seite 563f.