Lebemann

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Lebemann (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Lebemann

die Lebemänner

Genitiv des Lebemanns
des Lebemannes

der Lebemänner

Dativ dem Lebemann
dem Lebemanne

den Lebemännern

Akkusativ den Lebemann

die Lebemänner

Worttrennung:

Le·be·mann, Plural: Le·be·män·ner

Aussprache:

IPA: [ˈleːbəˌman]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Lebemann (Info)

Bedeutungen:

[1] Mann, der möglichst viele Genüsse jeglicher Art für sich in Anspruch nimmt

Herkunft:

[1] Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs leben und dem Substantiv Mann mit dem Gleitlaut -e-

Sinnverwandte Wörter:

[1] Bonvivant, Dandy, Genussmensch, Playboy

Gegenwörter:

[1] Asket
[1] Lebedame

Oberbegriffe:

[1] Mann

Beispiele:

[1] „Er war ein Lebemann und kannte sich aus.“[1]
[1] „Pückler bewundert ihn sehr dafür, aber auch, daß Barras es geschafft hat, als Lebemann und homme à femme die schwierigsten Zeitläufte zu überstehen.“[2]
[1] „Im Park von Sanssouci machte der große Friedrich dem großen Lebemann seine Aufwartung und weckte in ihm die Hoffnung auf eine Anstellung bei Hofe.“[3]
[1] „Der Dichter setzte sich als flamboyanter Lebemann in Szene.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Lebemann
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Lebemann
[1] canoonet „Lebemann
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalLebemann
[1] The Free Dictionary „Lebemann
[1] Duden online „Lebemann

Quellen:

  1. Jonathan Littell: Die Wohlgesinnten. Berliner Taschenbuch Verlag, Berlin 2009 (französisches Original 2006), ISBN 978-3-8333-0628-0, Seite 79.
  2. Heinz Ohff: Der grüne Fürst. Das abenteuerliche Leben des Hermann Pückler-Muskau. Piper, München 1991, ISBN 3-492-11751-1, Seite 62.
  3. Asfa-Wossen Asserate: Deutsche Tugenden. Von Anmut bis Weltschmerz. München 2013, ISBN 978-3-406-64504-4, Seite 24.
  4. Ulrich Meyer-Doerpinghaus: Am Zauberfluss. Szenen aus der rheinischen Romantik. zu Klampen, Springe 2015, ISBN 978-3-86674-514-8, Zitat Seite 106.