Lafette

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Lafette (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Lafette

die Lafetten

Genitiv der Lafette

der Lafetten

Dativ der Lafette

den Lafetten

Akkusativ die Lafette

die Lafetten

Worttrennung:

La·fet·te, Plural: La·fet·ten

Aussprache:

IPA: [ˌlaˈfɛtə]
Hörbeispiele:
Reime: -ɛtə

Bedeutungen:

[1] fahrbares Untergestell, auf dem ein Geschütz (eine Waffe, eine Kanone) montiert werden kann

Herkunft:

im 17. Jahrhundert von dem französischen lafût → fr „Gestell für eine Kanone“ entlehnt, das letztlich auf lateinisch fūstis → la „Stock, Prügel“ zurückgeht[1]

Unterbegriffe:

[1] Blocklafette, Burgunderlafette, Drehringlafette, Einzellafette, Flugzeugabwehrlafette, Kreuzlafette, Mehrfachlafette, Pivotlafette, Spreizlafette, Wandlafette, Zwillingslafette

Beispiele:

[1] „Das QF 4 inch (102 mm) war ein britisches Schiffsgeschütz aus dem Ersten Weltkrieg, das mit geeigneten Lafetten an die Verwendung als schweres Flugzeugabwehrgeschütz an Land und zur See angepasst wurde.“[2]
[1] „Jetzt wurde der Sarg auf der Lafette abgestellt.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Lafette
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Lafette
[*] canoo.net „Lafette
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonLafette
[*] The Free Dictionary „Lafette
[1] Duden online „Lafette

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Lafette“, Seite 553.
  2. Wikipedia-Artikel „QF 4-inch-Schiffsgeschütz Mk V
  3. Ulla Hahn: Aufbruch. Roman. 5. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2010, ISBN 978-3-421-04263-7, Seite 232.