Lüster

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Lüster (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Lüster

die Lüster

Genitiv des Lüsters

der Lüster

Dativ dem Lüster

den Lüstern

Akkusativ den Lüster

die Lüster

Worttrennung:

Lüs·ter, Plural: Lüs·ter

Aussprache:

IPA: [ˈlʏstɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Lüster (Info)
Reime: -ʏstɐ

Bedeutungen:

[1] aufwendig gestalteter Kronleuchter

Herkunft:

im 18. Jahrhundert von französisch lustre → fr entlehnt, das auf italienisch lustro → it „Glanz“ zurückgeht[1]

Synonyme:

[1] österreichisch: Luster

Oberbegriffe:

[1] Kronleuchter

Unterbegriffe:

[1] Kristalllüster

Beispiele:

[1] „Obwohl er nur von der Seite auf die Bühne blicken kann, vermag er doch die Schauspieler gut zu erkennen, auf die das Licht von den Kerzen in den riesigen Lüstern fällt, die über der Bühne hängen.“[2]
[1] „Eine Sekunde später fand man ihn am Lüster hängen.“[3]
[1] „Niemand hat es je gewagt, die bemalten Kassettendecken und die riesigen Lüster im Ballsaal anzurühren.“[4]

Wortbildungen:

Lüsterklemme

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Lüster
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Lüster
[1] canoo.net „Lüster
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonLüster
[1] The Free Dictionary „Lüster
[1] Duden online „Lüster

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Lüster“, Seite 585f.
  2. Robert Harms: Das Sklavenschiff. Eine Reise in die Welt des Sklavenhandels. C. Bertelsmann Verlag, ohne Ort 2004, ISBN 3-570-00277-2, Seite 259.
  3. Henry Miller: Sexus. Rowohlt, Reinbek 1974, ISBN 3-498-09282-0, Seite 380.
  4. Pascale Hugues: Deutschland à la française. Rowohlt, Reinbek 2017, ISBN 978-3-498-03032-2, Seite 20. Französisches Original 2017.