Kurzware

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Kurzware (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Kurzware

die Kurzwaren

Genitiv der Kurzware

der Kurzwaren

Dativ der Kurzware

den Kurzwaren

Akkusativ die Kurzware

die Kurzwaren

Worttrennung:

Kurz·wa·re, Plural: Kurz·wa·ren

Aussprache:

IPA: [ˈkʊʁt͡sˌvaːʁə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kurzware (Info)

Bedeutungen:

[1] meist Plural: Material, das beim/zum Nähen verwendet/verbraucht wird

Herkunft:

seit dem 19. Jahrhundert bezeugt[1]; Determinativkompositum aus kurz und Ware

Synonyme:

[1] Schneiderzugehör

Oberbegriffe:

[1] Verbrauchsmaterial

Unterbegriffe:

[1] Knopf, Reißverschluss

Beispiele:

[1] Die Kurzwaren sind uns ausgegangen.
[1] „Zwischen Stoffballen und Kurzwaren stand, aufgebahrt auf einem geschmückten Podest, ein Automobil: der neue Ford "Taunus 17 M".“[2]
[1] „Als Vertreter für bedeutende Hersteller in allerlei Kurzwaren führte ihn seine Route weit östlich, bis an Warthe und Weichsel, ja ins Ukrainische hinein.“[3]

Wortbildungen:

Kurzwarenabteilung, Kurzwarengeschäft, Kurzwarenhändler, Kurzwarenhandlung, Kurzwarenladen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Kurzware
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kurzware
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKurzwaren
[1] The Free Dictionary „Kurzwaren
[1] Duden online „Kurzwaren

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 463, Seite „kurz“.
  2. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43067300.html
  3. Ralph Giordano: Die Bertinis. Roman. 22. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-596-25961-8, Seite 27.