Kormoran

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Kormoran (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Kormoran

die Kormorane

Genitiv des Kormorans

der Kormorane

Dativ dem Kormoran

den Kormoranen

Akkusativ den Kormoran

die Kormorane

[1, 2] Kormoran

Worttrennung:

Kor·mo·ran, Plural: Kor·mo·ra·ne

Aussprache:

IPA: [ˈkɔʁmoˌʁaːn]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Ornithologie: Angehöriger der Vogelgattung Phalacrocorax
[2] Ornithologie: speziell die Vogelart Phalacrocorax carbo

Herkunft:

entlehnt von gleichbedeutend französisch cormoran → fr im 19. Jahrhundert, altfranzösisch corp mareng → fr, geht auf spätlateinisch corvus marinus → la zurück und bedeutet Meerrabe [1]

Synonyme:

[1] Scharbe
[2] Aalkrähe

Oberbegriffe:

[1, 2] Vogel, Tier

Unterbegriffe:

[1] Krähenscharbe, Zwergscharbe

Beispiele:

[1] Die Krähenscharbe gehört zu den Kormoranen.
[2] Der Kormoran ist aufgrund seiner Gefräßigkeit eine Bedrohung für unsere Fischbestände.
[2] „Nun, an diesem ersten lauen und sonnigen Abend sehen wir Möwen, Kraniche, Reiher, Kormorane, Grau- und Ringelgänse.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Kormoran
[2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kormoran
[1] canoonet „Kormoran
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKormoran
[1] The Free Dictionary „Kormoran

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 3. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-04073-4: „Kormoran“, Seite 442
  2. Björn Kuhligk, Tom Schulz: Rheinfahrt. Ein Fluss. Seine Menschen. Seine Geschichten. Orell Füssli, Zürich 2017, ISBN 978-3-280-05630-1, Seite 153.