Jugendbeamter

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Jugendbeamter (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

starke Deklination ohne Artikel
Singular Plural
Nominativ Jugendbeamter Jugendbeamte
Genitiv Jugendbeamten Jugendbeamter
Dativ Jugendbeamtem Jugendbeamten
Akkusativ Jugendbeamten Jugendbeamte
schwache Deklination mit bestimmtem Artikel
Singular Plural
Nominativ der Jugendbeamte die Jugendbeamten
Genitiv des Jugendbeamten der Jugendbeamten
Dativ dem Jugendbeamten den Jugendbeamten
Akkusativ den Jugendbeamten die Jugendbeamten
gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …)
Singular Plural
Nominativ ein Jugendbeamter keine Jugendbeamten
Genitiv eines Jugendbeamten keiner Jugendbeamten
Dativ einem Jugendbeamten keinen Jugendbeamten
Akkusativ einen Jugendbeamten keine Jugendbeamten

Worttrennung:

Ju·gend·be·am·ter, Plural: Ju·gend·be·am·te

Aussprache:

IPA: [ˈjuːɡn̩tbəˌʔamtɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Jugendbeamter (Info), Lautsprecherbild Jugendbeamter (Info)

Bedeutungen:

[1] Deutschland: Polizist, der speziell für jugendliche Straftäter zuständig ist und der auch bei Jugendlichen (besonders in Schulen und Freizeiteinrichtungen) Aufklärungs- und Beratungsarbeit leistet, um Jugendkriminalität vorzubeugen

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Jugend und Beamter

Weibliche Wortformen:

[1] Jugendbeamtin

Oberbegriffe:

[1] Polizeibeamter, Beamter

Beispiele:

[1] „Zigaretten, Schnupftabak und neun Flaschen hochprozentigen Alkohol hatten sechs Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren dabei, die am Samstag in Markt Schwaben durch die Jugendbeamten der Poinger Polizei kontrolliert wurden.“[1]
[1] „Die Jugendbeamten der regionalen Polizeidienststellen sind regelmäßig in Schulen, um zum Beispiel über Cybermobbing aufzuklären.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Jugendbeamter
[1] Duden online „Jugendbeamter

Quellen:

  1. Jugendliche mit Schnaps und Zigaretten. In: sueddeutsche.de. 27. März 2019, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 31. Januar 2021).
  2. Wer mobbt, macht sich strafbar. In: Münchner Merkur, 23. März 2018 (zitiert nach DWDS).