Indochina

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Indochina (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n, Toponym[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ (das) Indochina
Genitiv (des Indochina)
(des Indochinas)

Indochinas
Dativ (dem) Indochina
Akkusativ (das) Indochina

Anmerkung zum Artikelgebrauch:

Der Artikel wird gebraucht, wenn „Indochina“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.

Alternative Schreibweisen:

Indo-China

Worttrennung:

In·do·chi·na, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˌɪndoˈçiːna]
Hörbeispiele:
Reime: -iːna

Bedeutungen:

[1] historisch: Französisch-Indochina, eine ehemalige Kolonie Frankreichs in Südostasien, die die heutigen Staaten Kambodscha, Laos und Vietnam umfasste
[2] Geographie: Indochinesische Halbinsel

Oberbegriffe:

[2] Südostasien

Beispiele:

[1] „Als die USA sich verrückterweise den Krieg des "militärisch-industriellen Komplexes" in Indochina aufdrängen ließen, warnte Armeegeneral Douglas MacArthur vor einem neuen Landkrieg in Asien.“[1]
[1] „Bevor die Feen sich zum Tanz aufreihten, öffnete sich der Vorhang für eine alte Holzpuppe, von der nur eine Handvoll Menschen wussten, dass sie, angefertigt in einer Zeit, als man Vietnam noch Indochina nannte, schon seit einem Vierteljahrhundert Prenzlbergerin war, im Verborgenen.“[2]
[1] „Die Strafexpedition ist von Erfolg gekrönt und Mayréna gewinnt die Sympathie des französischen Bischofs in Indochina.“[3]

Wortbildungen:

[1] Indochinakrieg

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Indochina
[1] The Free Dictionary „Indochina
[1] Duden online „Indochina
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Indochina
[*] canoo.net „Indochina
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonIndochina
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Indochina

Quellen:

  1. Quelle: www.solidaritaet.com, 2011-01-24; zitiert nach: Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonIndochina
  2. Karin Kalisa: Sungs Laden. Roman. Droemer, München 2017, ISBN 978-3-426-30566-9, Seite 232.
  3. Björn Berge: Atlas der verschwundenen Länder. Weltgeschichte in 50 Briefmarken. dtv, München 2018 (übersetzt von Günter Frauenlob, Frank Zuber), ISBN 978-3-423-28160-7, Seite 83 Norwegisches Original 2016.