Heulen
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Heulen (Deutsch)
[Bearbeiten]Substantiv, n
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Heulen | — |
| Genitiv | des Heulens | — |
| Dativ | dem Heulen | — |
| Akkusativ | das Heulen | — |
Worttrennung:
- Heu·len, kein Plural
Aussprache:
Bedeutungen:
- [1] speziell Biologie: Hervorbringen langgezogener, singender, weithin hörbarer Töne
- [2] umgangssprachlich: Weinen, Geweine
- [3] von starkem Wind verursachtes Geräusch
Herkunft:
- Substantivierung des Verbs heulen durch Konversion
Synonyme:
Oberbegriffe:
- [1–3] Geräusch
- [1] Tiergeräusch
- [2] Lautäußerung
- [3] Naturgeräusch
Beispiele:
- [1] Das Heulen der Wölfe war meilenweit zu hören.
- [2] Dein Heulen geht mir auf die Nerven!
- [2] „Unsere Stadt kann in solchen Momenten [im Winter, wenn alles kahl ist] zum Heulen sein.“[1]
- [3] Das Heulen des Windes ließ mich aufhorchen.
- [3] „Es war das Heulen einer Polizeisirene.“[2]
Charakteristische Wortkombinationen:
- [2] jemandem ist zum Heulen zumute, das ist ja zum Heulen
Übersetzungen
[Bearbeiten]- [1] Wikipedia-Artikel „Heulen“
- [1–3] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Heulen“
- [1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Heulen“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Heulen“
Quellen:
- ↑ Dürrenmatt, Versprechen Seite 215.
- ↑ Jo Nesbø: Minnesota. Kriminalroman. 3. Auflage. Ullstein, Berlin 2026 (übersetzt von Günther Frauenlob), ISBN 978-3-550-20309-1, Seite 119. Norwegisch 2025.
