Höhenbergsteigen

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Höhenbergsteigen (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Höhenbergsteigen
Genitiv des Höhenbergsteigens
Dativ dem Höhenbergsteigen
Akkusativ das Höhenbergsteigen

Worttrennung:

Hö·hen·berg·stei·gen, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈhøːənbɛʁkˌʃtaɪ̯ɡn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Höhenbergsteigen (Info), Lautsprecherbild Höhenbergsteigen (Info)

Bedeutungen:

[1] Sport: Klettersport im Hochgebirge (> 4000 m) mit physisch, psychisch und technisch anspruchsvollen Leistungsanforderungen

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Höhe und Bergsteiger sowie dem Fugenelement -n

Sinnverwandte Wörter:

[1] Extrembergsteigen

Oberbegriffe:

[1] Bergsteigen

Beispiele:

[1] „Sollte man Menschen verurteilen, die ihre Träume ausleben?, fragt die Autorin – und hilft mit vielen praktischen Exkursen zum Thema Höhenbergsteigen.“[1]
[1] „Symptomatisch für diese gipfelbezogene Erlebnisweise des Höhenbergsteigens ist die Motivationskurve, die sich in zahlreichen, von mir geführten Interviews sinngleich wie in den folgenden Aussagen offenbart: Wenn ich einen Gipfel erreicht habe, sinkt meine Motivation rapide ab […].“[2]
[1] „Fast alle, die im Höhenbergsteigen Rang und Namen haben, sind an der Lhotse-Südwand gescheitert, insgesamt rund ein Dutzend Expeditionen.“[3]
[1] „Also rüstete er alpine Klein-Unternehmungen aus und leitete die Demokratisierung des Höhenbergsteigens ein.“[4]
[1] „Hoffmann ist 52 und sieht aus, als liefe er Marathon oder betriebe Höhenbergsteigen: fast mager, immer ein bisschen durch den Wind.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Höhenbergsteigen
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Höhenbergsteigen
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalHöhenbergsteigen

Quellen:

  1. Wolfgang Albers: Everest für alle. In: Zeit Online. 31. Oktober 2013, ISSN 0044-2070 (URL).
  2. Siegbert A. Warwitz: Sinnsuche im Wagnis. Leben in wachsenden Ringen. Erklärungsmodelle für grenzüberschreitendes Verhalten. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1620-1, Seite 74.
  3. Malte Roeper: Vom Gipfel herab. In: Zeit Online. 21. Januar 1994, ISSN 0044-2070 (URL).
  4. Der Tagesspiegel: Die Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei. Der Tagesspiegel, Berlin 02.07.2003
  5. Christine Lemke.Matwey: Schon 17.343 Followers. In: Zeit Online. 15. September 2011, ISSN 0044-2070 (URL).