Großgrundbesitzer

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Großgrundbesitzer (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Großgrundbesitzer

die Großgrundbesitzer

Genitiv des Großgrundbesitzers

der Großgrundbesitzer

Dativ dem Großgrundbesitzer

den Großgrundbesitzern

Akkusativ den Großgrundbesitzer

die Großgrundbesitzer

Alternative Schreibweisen:

Schweiz und Liechtenstein: Grossgrundbesitzer

Worttrennung:

Groß·grund·be·sit·zer, Plural: Groß·grund·be·sit·zer

Aussprache:

IPA: [ˈɡʁoːsɡʁʊntbəˌzɪt͡sɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Großgrundbesitzer (Info)

Bedeutungen:

[1] Person, die viel Grundbesitz hat

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Adjektiv groß und dem Substantiv Grundbesitzer[1]

Weibliche Wortformen:

[1] Großgrundbesitzerin

Oberbegriffe:

[1] Grundbesitzer

Unterbegriffe:

[1] Junker

Beispiele:

[1] „Auf Anmarschrouten von 500 und mehr Kilometern bewegten sich die Plünderer aus der Tiefe der Wildnis heraus, um die spanischen Vorposten und Bauerndörfer anzugreifen, in denen Großgrundbesitzer Haciendas betrieben und die Felder von Mestizen und versklavten Indios bestellen ließen.“[2]
[1] „Zwei Prozent der Bevölkerung besaßen rund 50 Prozent der Grundfläche, da die wenigen Großgrundbesitzer sich kategorisch gegen die Landreformen gewehrt hatten.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Großgrundbesitzer
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Großgrundbesitzer
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGroßgrundbesitzer
[1] The Free Dictionary „Großgrundbesitzer
[1] Duden online „Großgrundbesitzer
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Großgrundbesitzer

Quellen:

  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Großgrundbesitzer
  2. Matthias Schulz: Tal des Terrors. In: DER SPIEGEL. Nummer 24/2014, 7. Juni 2014, ISSN 0038-7452, Seite 114.
  3. Björn Berge: Atlas der verschwundenen Länder. Weltgeschichte in 50 Briefmarken. dtv, München 2018 (übersetzt von Günter Frauenlob, Frank Zuber), ISBN 978-3-423-28160-7, Seite 26. Norwegisches Original 2016.