Gliedmaße

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Gliedmaße (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Gliedmaße die Gliedmaßen
Genitiv der Gliedmaße der Gliedmaßen
Dativ der Gliedmaße den Gliedmaßen
Akkusativ die Gliedmaße die Gliedmaßen

Alternative Schreibweisen:

Schweiz und Liechtenstein: Gliedmasse

Worttrennung:

Glied·ma·ße, Plural: Glied·ma·ßen

Aussprache:

IPA: [ˈɡliːtˌmaːsə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Gliedmaße (Info)

Bedeutungen:

  • meist Plural:
[1] Anatomie: die Arme und Beine des Menschen, sowie die Flügel oder Beine bei Tieren (vordere und hintere Gliedmaßen)
[2] ursprünglich: das rechte Verhältnis der Glieder zueinander

Herkunft:

spätmittelhochdeutsch lidemāz, belegt seit dem 14. Jahrhundert; mittelhochdeutsch gelidemæze bezeichnet Kluge als „etwas anders“[1]

Synonyme:

[1] Extremität

Oberbegriffe:

[1] Glied, Körperteil

Beispiele:

[1] Nach dem Sturz auf der Treppe musste er erst seine Gliedmaßen zusammensuchen.
[1] „Die Männer wirkten fast zierlich; sie waren klein, hatten schlanke Gliedmaßen und auffallend schmale Brustkörbe.“[2]
[2]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] vordere Gliedmaßen, hintere Gliedmaßen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Gliedmaße
[2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Gliedmaße“.
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gliedmaße
[1] canoo.net „Gliedmaße
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGliedmaße

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Gliedmaßen“, Seite 361.
  2. Michael Obert: Regenzauber. Auf dem Niger ins Innere Afrikas. 5. Auflage. Malik National Geographic, München 2010, ISBN 978-3-89405-249-2, Seite 77.