Gesetzgebung

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gesetzgebung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Gesetzgebung die Gesetzgebungen
Genitiv der Gesetzgebung der Gesetzgebungen
Dativ der Gesetzgebung den Gesetzgebungen
Akkusativ die Gesetzgebung die Gesetzgebungen

Worttrennung:

Ge·setz·ge·bung, Plural: Ge·setz·ge·bun·gen

Aussprache:

IPA: [ɡəˈzɛʦˌɡeːbʊŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Gesetzgebung (Info)

Bedeutungen:

[1] Erlass von Gesetzen
[2] Gesamtheit der geltenden Gesetze

Herkunft:

Ableitung (speziell: Zusammenbildung) der Wortgruppe Gesetze geben mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung

Unterbegriffe:

[1] Anti-Terror-Gesetzgebung, Sozialgesetzgebung

Beispiele:

[1]
[2] „Danach folgte die Verstaatlichung des Bodens, der Banken, der Industrieunternehmen und der Versorgungsnetze, und die sowjetische Gesetzgebung wurde eingeführt.“[1]
[2] „Das gab Probleme, denn allein in der Rheinprovinz bestanden drei unterschiedliche Gesetzgebungen für das Postwesen, welche unter sich und mit den Regelungen im übrigen preußischen Staatsgebiet kollidierten.“[2]

Wortbildungen:

Gesetzgebungskompetenz, Gesetzgebungsverfahren

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Gesetzgebung
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gesetzgebung
[*] canoo.net „Gesetzgebung
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGesetzgebung
[1] The Free Dictionary „Gesetzgebung
[1] Duden online „Gesetzgebung

Quellen:

  1. Jurij Kostjaschow: Am Schnittpunkt dreier Welten. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 283-309, Zitat Seite 293.
  2. Renate Springer: Die Neuordnung der Post im Rheinland nach dem Wiener Kongress. In: philatelie. Nummer 484, Oktober 2017, Seite 32-33, Zitat Seite 33.