Geleise

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Geleise (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Geleise

die Geleise

Genitiv des Geleises

der Geleise

Dativ dem Geleise

den Geleisen

Akkusativ das Geleise

die Geleise

[1] Geleise in Wernstein am Inn (Österreich)

Nebenformen:

Geleis

Worttrennung:

Ge·lei·se, Plural: Ge·lei·se

Aussprache:

IPA: [ɡəˈlaɪ̯zə]
Hörbeispiele:
Reime: -aɪ̯zə

Bedeutungen:

[1] Österreich, Schweiz, in Deutschland veraltend: Fahrweg für Schienenfahrzeuge

Herkunft:

aus mittelhochdeutsch geleise und geleis „Spur, Radspur“[1]; siehe auch die Angaben zur Herkunft im Eintrag Gleis

Synonyme:

[1] Gleis, Schiene

Beispiele:

[1] „Der Wiener, der vor dem Einfahren des nächsten U-Bahnzuges eine Kenianerin auf die Geleise gestoßen hatte, wurde nicht – wie zu erwarten gewesen wäre – wegen Mordversuchs angeklagt.“[2]
[1] „Die Geleise im Zürcher Tramtunnel zwischen Milchbuck und Schwamendingen sind in die Jahre gekommen und müssen ersetzt werden.“[3]
[1] „Die Stadt hat schon mehrfach bei der Bundesbahn angefragt, wie es denn mit einer Verlegung der Geleise unter die Erde sei, aber die Bundesbahn hat ja nicht zu leiden; ihr Verkehr rollt gut.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Gleis
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Geleise
[*] canoonet „Geleise
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Geleise
[1] The Free Dictionary „Geleise
[1] Duden online „Geleise

Quellen:

  1. Duden online „Geleise
  2. Ricardo Peyerl: Stoß vor U-Bahn: Ein Jahr bedingt. In: KURIER.at. 7. März 2013 (URL, abgerufen am 21. April 2018).
  3. Gleisersatz zwischen Milchbuck und Schwamendingen. In: NZZOnline. 16. September 2013, ISSN 0376-6829 (URL, abgerufen am 21. April 2018).
  4. Eine ideale Lösung – Das „organische System“. In: Zeit Online. Nummer 42, 16. Oktober 1959, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 21. April 2018).