Dessous

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Dessous (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Dessous

die Dessous

Genitiv des Dessous

der Dessous

Dativ dem Dessous

den Dessous

Akkusativ das Dessous

die Dessous

Worttrennung:

Des·sous, Plural: Des·sous

Aussprache:

IPA: [dɛˈsuː], Genitiv: [dɛˈsuː], [dɛˈsuːs], Plural: [dɛˈsuːs]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Dessous (Info)
Reime: -uː, -uːs

Bedeutungen:

[1] elegante Unterwäsche

Herkunft:

Das Wort wurde im 20. Jahrhundert aus dem französischen dessous → fr entlehnt, einem Substantiv zur Präposition „dessous“, „darunter“.[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Reizwäsche

Oberbegriffe:

[1] Unterwäsche

Unterbegriffe:

[1] Damendessous, Herrendessous

Beispiele:

[1] Wo hat sie nur diese schönen Dessous her?
[1] „Sie trägt ein sehr durchsichtiges rosa Kleid, rosa Dessous, eine rosa Brille, ihr Gesicht bedeckt rosa Make-up, und sie benutzt rosa Kleenex-Tücher, um sich vorsichtig damit die rosa Haut abzutupfen.“[2]
[1] „Obwohl Frauen Dessous oft auch nur für sich tragen, haben sie natürlich hauptsächlich Wirkung auf Männer.“[3]
[1] „Die Brücke zwischen dem Frauensexladen, der erotische Literatur, extravagante Dessous und auch sonst allerlei fürs Liebesspiel bereithielt, und der Kita »PrenzlTänzl«, in zwei Meter Höhe von Balkon zu Balkon gespannt, bauten sie kichernd auf und ziemlich schnell wieder ab, weil ihnen die Sache plötzlich zu heiß wurde.“[4]

Wortbildungen:

Dessousabteilung

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Dessous
[1] The Free Dictionary „Dessous
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dessous
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDessous
[1] canoo.net „Dessous

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 „Dessous“
  2. Gundolf S. Freyermuth: Reise in die Verlorengegangenheit. Auf den Spuren deutscher Emigranten (1933-1940). Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, Seite 143. ISBN 3-423-30345-X.
  3. Helge Jepsen: Frauenspielzeug. Eine beinahe vollständige Sammlung lebensnotwendiger Dinge. Hoffmann und Campe, Hamburg 2010, ISBN 978-3-455-38079-8, Seite 21.
  4. Karin Kalisa: Sungs Laden. Roman. Droemer, München 2017, ISBN 978-3-426-30566-9, Seite 181f.