Dachkammer

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Dachkammer (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Dachkammer

die Dachkammern

Genitiv der Dachkammer

der Dachkammern

Dativ der Dachkammer

den Dachkammern

Akkusativ die Dachkammer

die Dachkammern

[1] Dachkammer (Der arme Poet, Carl Spitzweg)

Worttrennung:
Dach·kam·mer, Plural: Dach·kam·mern

Aussprache:
IPA: [ˈdaxˌkamɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Dachkammer (Info)

Bedeutungen:
[1] abgeschlossener Raum im Bereich des Dachbodens

Herkunft:
Determinativkompositum aus Dach und Kammer

Sinnverwandte Wörter:
[1] Bodenkammer, Dachstube, Mansarde

Gegenwörter:
[1] Wohnzimmer

Oberbegriffe:
[1] Kammer, Haus, Gebäude

Beispiele:
[1] Als Spielzimmer kann man in diesem Haus auch die Dachkammer nutzen.
[1] Dachkammern sind in der Regel wenig komfortabel.
[1] „In der Dachkammer war eine Schnake, ein Riesenvieh mit langen Flügeln und viel zu vielen Beinen.“[1]
[1] „Als ich ein Baby war, wohnten meine Eltern mit mir in einer winters nur durch einen kleinen Kohleofen beheizbaren Dachkammer im Esslinger Haus meiner Großeltern.“[2]
[1] „Das Zimmer oben war nicht sehr groß, aber auch nicht bloß eine Dachkammer, obwohl das Fenster zwischen schrägen Wänden saß.“[3]
[1] „Die Tür zur Dachkammer war offen.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Dachkammer
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dachkammer
[*] canoonet „Dachkammer
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDachkammer
[1] The Free Dictionary „Dachkammer
[1] Duden online „Dachkammer

Quellen:

  1. Gerhard Henschel: Kindheitsroman. Hoffmann und Campe, Hamburg 2004, ISBN 3-455-03171-4, Seite 140.
  2. Stephan Wackwitz: Osterweiterung. Zwölf Reisen. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/Main 2010, ISBN 978-3-596-17459-1, Seite 89.
  3. Alfred Andersch: Winterspelt. Roman. Diogenes, Zürich 1974, ISBN 3-257-01518-6, Seite 214.
  4. Robert Baur: Blutmai. Roman. Gmeiner, Meßkirch 2018, ISBN 978-3-8392-2290-4, Seite 106.