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Beigeschmack

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch

Beigeschmack (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Beigeschmack die Beigeschmäcke
Genitiv des Beigeschmacks
des Beigeschmackes
der Beigeschmäcke
Dativ dem Beigeschmack den Beigeschmäcken
Akkusativ den Beigeschmack die Beigeschmäcke

Anmerkung:

Der Plural wird nicht angewendet und wird daher in Referenzen nicht erwähnt, ist aber theoretisch bildbar.

Worttrennung:

Bei·ge·schmack, Plural: Bei·ge·schmä·cke

Aussprache:

IPA: [ˈbaɪ̯ɡəˌʃmak]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Beigeschmack (Info), Lautsprecherbild Beigeschmack (Info)

Bedeutungen:

[1] ein nebensächlicher Geschmack
[2] übertragen: ein nebensächlicher, meist unerwünschter Anteil einer Sache (z.B. einer Äußerung)

Herkunft:

zusammengesetzt aus bei- (siehe auch: nebenbei) und Geschmack

Beispiele:

[1] Der holzige Beigeschmack wird bewusst durch die Lagerung erzeugt.
[2] Seine Rede hatten einen üblen Beigeschmack von Polit-Propaganda.
[2] Die fragwürdige Aktion hinterließ einen fahlen Beigeschmack.
[2] „Und wirklich war in der Prozedur des Friedensrichters, ungeachtet des starken Beigeschmacks hinterwäldischer Manieren, eine Offenheit und Biederkeit, die nicht fehlen konnten, ihm Vertrauen zu seinen neuen Bekannten einzuflößen.“[1]
[2] „Die zahlenmäßig zweitstärkste Bevölkerungsgruppe bilden die Paschtunen mit 15,4 Prozent (1998) der Gesamtbevölkerung. In Pakistan werden sie häufig als Pathanen bezeichnet, jedoch hat diese Benennung, die auf die Briten zurückgeht, einen kolonialistischen Beigeschmack.“[2]

Charakteristische Wortkombinationen:

[2] ein übler Beigeschmack; ein fahler Beigeschmack; einen Beigeschmack von etwas haben

Übersetzungen[Bearbeiten]

[1, 2] Duden online „Beigeschmack
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Beigeschmack
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBeigeschmack
[1, 2] The Free Dictionary „Beigeschmack

Quellen:

  1. Charles Sealsfield: Der Legitime und die Republikaner. Eine Geschichte aus dem letzten amerikanisch-englischen Kriege. Greifenverlag, Rudolstadt 1989, ISBN 3-7352-0163-6, Seite 251. Zuerst 1833; diese Ausgabe beruht auf der von 1847.
  2. Katja Mielke/Conrad Schetter: Pakistan: Land der Extreme. 1. Auflage. C.H.Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-65295-0, Seite 37.