Bündel

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Bündel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Bündel die Bündel
Genitiv des Bündels der Bündel
Dativ dem Bündel den Bündeln
Akkusativ das Bündel die Bündel
[1] Bündel

Worttrennung:

Bün·del, Plural: Bün·del

Aussprache:

IPA: [ˈbʏndl̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Bündel (Info)
Reime: -ʏndl̩

Bedeutungen:

[1] etwas Zusammengebundenes oder Zusammengefasstes

Herkunft:

mittelhochdeutsch bündel „kleines Bund[1]

Synonyme:

[1] Packen

Unterbegriffe:

[1] Holzbündel, Kabelbündel, Kleiderbündel, Papierbündel, Reisigbündel, Strohbündel
übertragen: Energiebündel, Nervenbündel

Beispiele:

[1] Er nahm sein Bündel und zog davon.
[1] Aus dem Koffer nahm sie ein Bündel Banknoten.
[1] „Im Hauptpostamt händigte man ihr ein Bündel Briefe von Lorenz aus.“[2]
[1] „Die teilweise über einen Zentner schweren Bündel sind so riesig, dass die von der Last gebeugten Frauen oft fast die ganze Straße einnehmen.“[3]

Redewendungen:

jeder hat sein Bündel zu tragen

Wortbildungen:

bündeln
Bündelung (→ Kräftebündelung)

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Bündel
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Bündel
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bündel
[*] canoo.net „Bündel
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBündel
[1] The Free Dictionary „Bündel
[1] Duden online „Bündel

Quellen:

  1. Duden online „Bündel
  2. Alfred Andersch: Winterspelt. Roman. Diogenes, Zürich 1974, ISBN 3-257-01518-6, Seite 243.
  3. Philipp Hedemann: Der Mann, der den Tod auslacht. Begegnungen auf meinen Reisen durch Äthiopien. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2017, ISBN 978-3-7701-8286-2, Seite 40.