äonisch

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äonisch (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
äonisch
Alle weiteren Formen: Flexion:äonisch

Worttrennung:

äo·nisch, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [ɛˈoːnɪʃ]
Hörbeispiele:
Reime: -oːnɪʃ

Bedeutungen:

[1] auf Äonen bezogen, Äonen betreffend, auf sehr lange, nach menschlichem Ermessen unübersehbare Zeiträume bezogen

Herkunft:

zu griechisch αιώνιος aiōnios [Quellen fehlen]

Sinnverwandte Wörter:

[1] äonenlang

Gegenwörter:

[1] ewig

Beispiele:

[1] „Äonisches Verderben bedeutet Ausschluss von dem messianischen Heils- oder Herrlichkeitsreich. Was die Dauer dieses Zustandes betrifft, so ist damit der Begriff des äonischen Lebens zu vergleichen. Das äonische Leben, d. h. das Leben im messianischen Friedensreich (= 1000 jähriges Reich), ist noch nicht das endlose Leben.[1]
[1] „Nicht einmal die bedingten Geister selber stehen in den Momenten ihrer Selbstbestimmung in dem Strome der Zeit, sondern auf der Schwelle der Ewigkeit: ihre Selbstbestimmung ist äonisch, dh sie geht aus der Tiefe ihres überzeitlichen Wesens hervor.“[2]
[1] „Yog-Sothoth ist das aktive Feuer. Er kann auch als die äonische Strömung der Alten identifiziert werden.“[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] äonische Koordinate (bestimmt die Entwicklung der Welt von ihrer Dauer betrachtet)

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „äonisch“ (vier Beispiele im Kernkorpus, nach Anmeldung am Wörterbuch)

Quellen:

  1. Heinrich Langenberg: Zu den Urquellen des paulinischen Schrifttums: Erklärung einer Auswahl schwer verständlicher Begriffe, 2002, ISBN 3831140413, Seite 267
  2. Johann Peter Lange: Christliche Dogmatik, Band 2, Heidelberg 1851, Seite 367
  3. Asenath Mason, Wolf Kaminski (Übersetzung): Necronomicon Gnosis: Eine praktische Einführung. Edition Roter Drache, 2007, Seite 66