verachten
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
1 Änderung dieser Version ist noch nicht markiert.
Die gesichtete Version wurde am 14. März 2013 markiert.
verachten (Deutsch) [Bearbeiten]
Verb [Bearbeiten]
| Person | Wortform | |
|---|---|---|
| Präsens | ich | verachte |
| du | verachtest | |
| er, sie, es | verachtet | |
| Präteritum | ich | verachtete |
| Partizip II | verachtet | |
| Konjunktiv II | ich | verachtete |
| Imperativ | Singular | verachte! |
| Plural | verachtet! | |
| Hilfsverb | haben | |
| Alle weiteren Formen: verachten (Konjugation) | ||
Worttrennung:
- ver·ach·ten, Präteritum: ver·ach·te·te, Partizip II: ver·ach·tet
Aussprache:
- IPA: [fɛɐ̯ˈʔaχtn̩], Präteritum: [fɛɐ̯ˈʔaχtətə], Partizip II: [fɛɐ̯ˈʔaχtət]
- Hörbeispiele:
verachten (Info), Präteritum: —, Partizip II: — - Reime: -aχtn̩
Bedeutungen:
- [1] etwas oder jemanden geringschätzen/verabscheuen
Herkunft:
- von mittelhochdeutsch verahten[1]
Gegenwörter:
- [1] achten
Beispiele:
- [1] Der Bürgermeister erklärte, dass man Fremdenfeindlichkeit verachtet und alles tun werde, um das Problem in den Griff zu bekommen.
- [1] „Erst werden die Menschen unters Joch gezwungen und dann als knechtisch verachtet, unterdrückt und dann von oben herab behandelt, verdummt und ihrer Dummheit wegen verhöhnt, versklavt und als Sklaven geschmäht.“[2]
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] nicht zu verachten sein
Wortbildungen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „verachten“
- [1] canoo.net „verachten“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „verachten“
- [1] The Free Dictionary „verachten“
- [1] Duden online „verachten“
Quellen:
- ↑ Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 1. Auflage. Edition Kramer im Rhenania-Buchversand, Koblenz 2010, ISBN 978-3-941960-03-9 (Lizenzausgabe des Akademie Verlag, Berlin), Seite 11, Stichwort „²Acht“.
- ↑ Bruno Preisendörfer: Der waghalsige Reisende. Johann Gottfried Seume und das ungeschützte Leben. Galiani, Berlin 2012, ISBN 978-3-86971-060-0, Seite 288.

