indolent

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indolent (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
indolent indolenter am indolentesten
Alle weiteren Formen: indolent (Deklination)

Worttrennung:

in·do·lent, Komparativ: in·do·len·ter, Superlativ: am in·do·len·tes·ten

Aussprache:

IPA: [ˈɪndolɛnt], [ɪndoˈlɛnt], Komparativ: [ˈɪndolɛntɐ], [ɪndoˈlɛntɐ], Superlativ: [ˈɪndolɛntəstn̩], [ɪndoˈlɛntəstn̩]
Hörbeispiele: —, Komparativ: —, Superlativ:
Reime: -ɛnt

Bedeutungen:

[1] bildungssprachlich: geistig träge
[2] Medizin, von Organismen oder Körperteilen: so, dass es keinen Schmerz empfindet oder empfinden kann
[3] Medizin, von Krankheiten oder krankhaften Prozessen: keine Schmerzen verursachend

Herkunft:

von lateinisch: indolensunempfindlich“ gegenüber Schmerzen, aus verneinender Vorsilbe in- und dolens, Partizip Präsens zu dolereSchmerz empfinden“, schmerzen, vergleiche kondolieren [Quellen fehlen]

Synonyme:

[1] denkfaul, gleichgültig
[2] schmerzlos, schmerzunempfindlich
[3] schmerzlos, schmerzfrei

Beispiele:

[1] „Kaiser Friedrich III. von Habsburg (1415–1493) […] war ein schwacher und indolenter Herrscher, und seine Regierungszeit verlief praktisch ereignislos […]“[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „indolent
[*] canoo.net „indolent
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonindolent
[1–3] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden – Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. Dudenverlag, Mannheim 2005, ISBN 3-411-06448-X (10 Bände auf CD-ROM).

Quellen:

  1. Ketzer, Bauern, Jesuiten – Reformation und Gegenreformation, Hamburg 1973: rororo Sachbuch 36, aus dem Englischen (ISBN 3-499-18036-7), Seite 12