Senkel
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[Bearbeiten] Senkel (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Senkel | die Senkel |
| Genitiv | des Senkels | der Senkel |
| Dativ | dem Senkel | den Senkeln |
| Akkusativ | den Senkel | die Senkel |
Worttrennung:
- Sen·kel, Plural: Sen·kel
Aussprache:
- IPA: [ˈzɛŋkəl], Plural: [ˈzɛŋkəl]
Bedeutungen:
- [1] Band zum Schnüren, heute vor allem von Schuhen
- [2] alt: Anker, Zugnetz
- [3] veraltend, regional: Lot, mit dem man die Senkrechte bestimmt; die Senkrechte selbst
Herkunft:
- Aus Althochdeutsch senkil, Mittelhochdeutsch senkel, einer Instrumentalbildung zum Verb senken, vgl. etwa mit gürten – Gürtel. Das Wort bezeichnet also ursprünglich etwas, das senkt, ein (Metall-)Gewicht, dann auch damit Assoziiertes.[1][2]
Unterbegriffe:
Beispiele:
- [1] Binde dir doch endlich die Senkel, ich sehe schon, wie du noch stolperst!
- [3] Schicke mal den Stift los, er soll Wasserwaage und Senkel holen!
Redewendungen:
- [1] jemandem auf den Senkel gehen = jemandem ärgerlich fallen
- [3] jemanden in den Senkel stellen = „in die Senkrechte stellen“, zurechtweisen
[Bearbeiten] Übersetzungen
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1, 3] Wikipedia-Artikel „Senkel“
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Senkel“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Senkel“
- [*] canoo.net „Senkel“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Senkel“
- [2, 3] Hermann Fischer, Wilhelm Pfleiderer: Schwäbisches Wörterbuch. In 6 Bänden. Laupp, Tübingen 1904–1936, DNB 560474512: Band 5 Seite 1364
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, völlig neu bearbeitet von Elmar Seebold unter Mithilfe von Max Bürgisser und Bernd Gregor: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 22. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 1989, ISBN 3-11-006800-1, DNB 891464271
- ↑ Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Senkel“