Schmutz

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Schmutz (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Schmutz
Genitiv des Schmutzes
Dativ dem Schmutz
dem Schmutze
Akkusativ den Schmutz
[1] Rost und Schmutz

Worttrennung:

Schmutz, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ʃmʊts]
Hörbeispiele: —
Reime: -ʊʦ

Bedeutungen:

[1] Unsauberkeit, feuchter Dreck, Staub
[2] Literatur: Schundliteratur, anstößige Literatur
[3] Tierfett, Schmalz

Herkunft:

spätmittelhochdeutsch oder frühneuhochdeutsch smuz von smutzen, „beflecken“, zu indogermanisch *(s)meu-, „feucht, schimmelig, schmierig“, vergleiche Moder[1][2]

Synonyme:

[1] Dreck
[2] Schund
[3] Schmalz

Gegenwörter:

[1] Sauberkeit

Oberbegriffe:

[1] Reinlichkeitszustand
[2] Literatur
[3] Fette

Beispiele:

[1] Nach Befahren der Uferstraße war das Auto voll Schmutz.
[2] Statt klassische Literatur las er nur Schmutz.
[3] Gemästete Tiere geben viel Schmutz.

Redewendungen:

[1] durch den Schmutz ziehen

Charakteristische Wortkombinationen:

[3] schmutziger Donnerstag = letzter Tag vor Ostern, wo noch geschlachtet werden darf

Wortbildungen:

[1] Schmutzkübel, Schmutzfink

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Schmutz
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schmutz
[1] canoo.net „Schmutz
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSchmutz
[1] The Free Dictionary „Schmutz
[1] Duden online „Schmutz
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Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 25., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2011, ISBN 978-3-11-022364-4, DNB 1012311937