Ruhrgebiet

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Ruhrgebiet (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n, Toponym[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ das Ruhrgebiet
Genitiv des Ruhrgebiets
des Ruhrgebietes
Dativ dem Ruhrgebiet
Akkusativ das Ruhrgebiet
[1] Die Lage des Ruhrgebietes innerhalb Deutschlands

Worttrennung:

Ruhr·ge·biet, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈʀuːɐ̯ɡəˌbiːt]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Ballungsraum in Nordrhein-Westfalen, der Kernbereich liegt zwischen Duisburg und Dortmund begrenzt durch Rhein, Lippe und Ruhr mit etwa 5,3 Millionen Einwohnern

Abkürzungen:

[1] Ruhrgb.

Herkunft:

Determinativkompositum aus Ruhr (Nebenfluss des Rheins am Südrand des Ruhrgebiets) und Gebiet; diese Bezeichnung kam um 1930 auf. Zuvor wurde der Siedlungs- und Wirtschaftsraum als Ruhrkohlenbezirk, Ruhrrevier, Rheinisch-Westfälischer Industriebezirk, Rheinisch-Westfälisches Industriegebiet oder Kohlenpott bezeichnet.

Synonyme:

[1] Kohlenpott, Revier, Ruhrpott

Oberbegriffe:

[1] Ballungsraum

Beispiele:

[1] Im Ruhrgebiet gibt es viele Museen und Universitäten.
[1] „Im Ruhrgebiet schmückten die Arbeiter die Tore der geretteten Fabriken mit Girlanden.“[1]
[1] „Im Jahr 1943 erlebte das Ruhrgebiet die bis dahin schwersten Bombardierungen.“[2]
[1] „Außerdem ermahnte die Reichsregierung die Bevölkerung des Ruhrgebiets, ausschließlich mit friedlichen Mitteln Widerstand zu leisten.“[3]


Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Ruhrgebiet
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ruhrgebiet
[1] canoo.net „Ruhrgebiet
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonRuhrgebiet

Quellen:

  1. Arno Surminski: Kudenow oder An fremden Wassern weinen. Roman. Hoffmann und Campe, Hamburg 1978, Seite 253.
  2. Sabine Bode: Die vergessene Generation. Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen. 3. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-608-94797-7, Seite 78.
  3. Frederick Taylor: Inflation. Der Untergang des Geldes in der Weimarer Republik und die Geburt eines deutschen Traumas. 1. Auflage. Siedler Verlag, München 2013, ISBN 9783827500113, Seite 241