Kompatibilität

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Kompatibilität (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Kompatibilität die Kompatibilitäten
Genitiv der Kompatibilität der Kompatibilitäten
Dativ der Kompatibilität den Kompatibilitäten
Akkusativ die Kompatibilität die Kompatibilitäten

Worttrennung:

Kom·pa·ti·bi·li·tät, Plural: Kom·pa·ti·bi·li·tä·ten

Aussprache:

IPA: [kɔmpatibiliˈtɛːt], Plural: [kɔmpatibiliˈtɛːtn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ɛːt

Bedeutungen:

[1] die Eigenschaft kompatibel zu sein
[2] Linguistik: Verträglichkeit, Kombinierbarkeit sprachlicher Elemente im Satz

Herkunft:

Ableitung zu kompatibel mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -(i)tät

Synonyme:

[1, 2] Verträglichkeit, Vereinbarkeit

Gegenwörter:

[1, 2] Inkompatibilität

Beispiele:

[1] Bevor man die Bauteile in den Computer einbaut, sollte man auf deren Kompatibilität achten.
[2] „Auf semantischen Merkmalen als bedeutungskonstitutiven Elementen beruhen Kompatibilität oder Inkompatibilität lexikalischer Einheiten.“[1]

Wortbildungen:

Monokompatibilität, Biokompatibilität

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Kompatibilität
[?] canoo.net „Kompatibilität
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKompatibilität
[2] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Kompatibilität“. ISBN 3-520-45203-0.
[2] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Kompatibilität“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
[2] Theodor Lewandowski: Linguistisches Wörterbuch. 4., neu bearbeitete Auflage Quelle & Meyer, Heidelberg 1985, Stichwort: „Kompatibilität“. ISBN 3-494-02050-7.

Quellen:

  1. Thea Schippan: Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. Niemeyer, Tübingen 1992, Seite 181. ISBN 3-484-73002-1.