Großdialekt

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Großdialekt (Deutsch) [Bearbeiten]

Substantiv, m [Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ der Großdialekt die Großdialekte
Genitiv des Großdialekts der Großdialekte
Dativ dem Großdialekt den Großdialekten
Akkusativ den Großdialekt die Großdialekte

Worttrennung:

Groß·di·a·lekt, Plural: Groß·di·a·lek·te

Aussprache:

IPA: [ˈɡʀoːsdi̯aˌlɛkt], Plural: [ˈɡʀoːsdi̯aˌlɛktə]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Gruppe von Dialekten, die sich durch große Ähnlichkeit auszeichnen

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus dem Adjektiv groß und dem Substantiv Dialekt

Beispiele:

[1] Die 2. [Lautverschiebung] sorgte also für zwei Großdialekte, zwei Sprechergruppen.[1]
[1] „Der ‚Großdialekt‘, der in Stadt und Agglomeration Zürich gesprochen wird, bildet ein Kontinuum zwischen zwei Polen[.]“[2]
[1] „alle unterschiedenen Dialekte sind jedoch Teil des einen Großdialekts Alemannisch, zu dem übrigens noch das außerhalb der Schweiz liegende Niederalemannische gehört[.]“[3]
[1] „Das Masurische ist zweifellos als Dialekt des Polnischen, genauer als Mundart des masowischen Großdialekts des Polnischen zu klassifizieren, der den heutigen nordostpolnischen Raum bedeckt.“[4]
[1] „Während die Hochsprache durch Stilistiken, Aussprachewörterbücher u.ä. hinreichend beschrieben, bisweilen schon fast kodifiziert ist und daher als "Einheit" angesprochen werden kann, gliedert sich ein regionaler Großdialekt wie etwa das Ostfränkische in zahlreiche regional bestimmte Untergruppen auf.“[5]

Übersetzungen [Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1]

Quellen:

  1. Wikipedia-Artikel „Alemannische_Dialekte
  2. „Die segmentale Dauer als phonetischer Parameter von 'fortis' und 'lenis' bei Plosiven im Zürichdeutschen: eine akustische und perzeptorische Untersuchung“, Urs Willi, Franz Steiner Verlag, 1996
  3. „Die deutsche Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz: das Problem der nationalen Varietäten“, Ulrich Ammon, Walter de Gruyter, 1995
  4. „Masurisch“, Gerd Hentschel, 2002: Lexikon der Sprachen des europäischen Ostens. Klagenfurt, 313–314
  5. „Dialektphonologie und Fremdsprachenerwerb“, Allan James, Bernhard Kettemann, Gunter Narr Verlag, 1983