Aussichtstempel

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Aussichtstempel (Deutsch) [Bearbeiten]

Substantiv, m [Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ der Aussichtstempel die Aussichtstempel
Genitiv des Aussichtstempels der Aussichtstempel
Dativ dem Aussichtstempel den Aussichtstempeln
Akkusativ den Aussichtstempel die Aussichtstempel

Worttrennung:

Aus·sichts·tem·pel, Plural: Aus·sichts·tem·pel

Aussprache:

IPA: [ˈaʊ̯szɪçʦˌtɛmpl̩], Plural: [ˈaʊ̯szɪçʦˌtɛmpl̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] ein Bauwerk meist in Form eines Tempels auf einem Hügel in einer Parkanlage

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Aussicht und Tempel sowie dem Fugenelement -s

Synonyme:

[1] Belvedere

Oberbegriffe:

[1] Tempel, Gebäude

Beispiele:

[1] Aussichtstempel finden sich oft in barocken und klassizistischen Parkanlagen.
[1] "Unter diesen Bergen ist in diesem Jahre der hinter Eichow belegene kahle Berg mit einem schönen Aussichtstempel, nach dem Entwurf vom Hof-Baurath Hesse, geschmückt, der dadurch eine malerische Ansicht gewährt. …" [1]
[1] "Die Layer hatten 1895 den Bau eines 6 m breiten Weges auf den Berg beendet, der eine herrliche Aussicht ins Moseltal bot. Auf der Suche nach landschaftlich reizvollen Punkten wollte der Coblenzer Verschönerungsverein dort, wo der neue Weg die Höhe des Berges erreichte, einen "Aussichtstempel" errichten lassen.[2]
[1] "Auf dem Berghang "Am Schalt" zur Linken der Wupper gelegen, erinnert dieser Diederichstempel an ein verblüffend ähnlich erscheinendes Bauwerk in Umfeld von Schloss Burg. Es ist keine Sinnestäuschung: Diesen Aussichtstempel gibt es tatsächlich in zweifacher Ausfertigung. Gemein ist beiden eines: Der Stifter, und für Wanderer ist es nicht einfach, die sorgsam ausgesuchten Standorte für diese Aussichtsplattformen aufzusuchen."[3]
[1] "Im Jahre 1910 wurde nach einem Plan des Frankfurter Architekten Karl Kolb von Baumeister Georg Betzel aus Hofheim im Auftrag des Taunusklub – Verschönerungsvereins ein Aussichtstempel in der Formensprache des späten Darmstädter Jugendstils errichtet.[4]
[1] "Eine besondere Form des Gottesdienstes wählten zum diesjährigen Schuljahresschluss am Leo-Weismantel-Förderzentrum die Religionspädagogen ... Statt Gottesdienst in der Kirchenbank machten sich die Schüler von der ersten bis zur fünften Klasse mit ihren Lehrerinnen auf den Weg über den Stationsweg zum Aussichtstempel." [5]

Übersetzungen [Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

Quellen:

  1. Karl Luwig Haeberlin: Sansouci, Potsdam und Umgegend, Seite 157, Berlin und Potsdam (Verlag von Ferdinand Riegel), 1855
  2. www.koblenz-lay.de
  3. Solingen, Diederichstempel
  4. Cohaustempel Hofheim
  5. Main-Post, Karlstadt, 15.07.2009: "Leo-Weismantel Schüler feiern Gottesdienst am Aussichtstempel"