beschimpfen

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beschimpfen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich beschimpfe
du beschimpfst
er, sie, es beschimpft
Präteritum ich beschimpfte
Konjunktiv II ich beschimpfte
Imperativ Singular beschimpfe!
Plural beschimpft!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
beschimpft haben
Alle weiteren Formen: Flexion:beschimpfen

Worttrennung:

be·schimp·fen, Präteritum: be·schimpf·te, Partizip II: be·schimpft

Aussprache:

IPA: [bəˈʃɪmpfn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild beschimpfen (Info)
Reime: -ɪmpfn̩

Bedeutungen:

[1] transitiv: jemanden durch Schimpfworte oder Schmähungen beleidigen

Herkunft:

Ableitung zu schimpfen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) be-

Beispiele:

[1] Ich muss mich von Ihnen nicht als Spießbürger beschimpfen lassen!
[1] Für Aufsehen sorgte Lothar Tietge, Mitglied der SPD-Fraktion und der Kleinpartei Tierschutzpartei, der nach Angaben der Magdeburger Volksstimme seine Politikerkollegen beschimpfte und ihnen mangelnde Bürgernähe vorwarf.[1]
[1] Nach der Ansprache wurde der Mann von den beiden zunächst bespuckt und beschimpft, woraufhin sich das Opfer in einen anderen Waggon entfernte.[2]
[1] „Wenn also die Fassaden unserer anerzogenen Höflichkeit wanken, kann es auch mal richtig befreiend sein, einen derben Fluch auszustoßen oder jemanden nach Herzenslust zu beschimpfen.[3]
[1] Sie brüllen und pöbeln, sie beschimpfen nicht nur andere Spieler, Trainer und Schiedsrichter, sondern sogar ihre eigenen Kinder. Aggressive Eltern am Spielfeldrand werden für den Berliner Fußballverband zu einem immer größeren Problem.[4]

Wortbildungen:

Beschimpfen, beschimpfend, beschimpft, Beschimpfung

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „beschimpfen
[1] canoo.net „beschimpfen
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonbeschimpfen
[1] The Free Dictionary „beschimpfen

Quellen:

  1. Wikinews-Artikel „Magdeburg: Auftaktsitzung des Stadtrates“.
  2. Wikinews-Artikel „Streit um Zigarettenrauch: Junge Täter schlagen Rentner brutal zusammen“.
  3. Anke Weber (Herausgeber): Die besten Schimpfwörter und Schmähreden. Ueberreuter, Wien 1990, ISBN 978-3-85003-336-7, Seite 10f.
  4. Stefan Strauß: Jugendfußball Wenn Eltern die Kontrolle verlieren und Kinder beschimpfen. In: Berliner Zeitung Online. 21. April 2018, ISSN 0947-174X (URL, abgerufen am 24. April 2018).