auskotzen

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auskotzen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich kotze aus
du kotzt aus
er, sie, es kotzt aus
Präteritum ich kotzte aus
Konjunktiv II ich kotzte aus
Imperativ Singular kotz aus!
kotze aus!
Plural kotzt aus!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
ausgekotzt haben
Alle weiteren Formen: Flexion:auskotzen

Worttrennung:

aus·kot·zen, Präteritum: kotz·te aus, Partizip II: aus·ge·kotzt

Aussprache:

IPA: [ˈaʊ̯sˌkɔt͡sn̩]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] transitiv, vulgär, auch übertragen: etwas durch Kotzen wieder aus dem Magen hervorbringen
[2] reflexiv, vulgär: seinen Magen durch Kotzen völlig entleeren
[3] reflexiv, vulgär: sich bitterlich über etwas beklagen

Herkunft:

Ableitung eines Partikelverbs zum Verb kotzen mit der Partikel aus

Synonyme:

[1] ausspeien

Beispiele:

[1] „Die Wut schmeckt nach Kotze, Beckett würde sagen, man muß sie auskotzen und dann das Ausgekotzte auskotzen, bis der Geschmack richtig ist. “[1]
[2]
[3] „Ein Bürgerverein hatte zu einer Versammlung geladen, damit sich "die Leute mal richtig auskotzen können", wie der Vorsitzende Rolf Karling sagte.“[2]

Wortbildungen:

Ausgekotztes, Auskotzen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „auskotzen
[1] canoonet „auskotzen
[1, 3] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalauskotzen
[1, 3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „auskotzen
[1, 3] Duden online „auskotzen
[*] wissen.de – Wörterbuch „auskotzen

Quellen:

  1. George Tabori in Theater heute, 1981; zitiert in Benjamin Henrichs, Das Märchen wird verbrannt; in Die ZEIT Nr. 48/1991, 22.11.1982, [1]
  2. Dagmar Rosenfeld, Wer hält das aus?; in Die ZEIT Nr. 39/2013, 26.09.2013, [2]