allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann

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allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann (Deutsch)[Bearbeiten]

Sprichwort[Bearbeiten]

Worttrennung:

al·len Men·schen recht ge·tan, ist ei·ne Kunst, die nie·mand kann

Aussprache:

IPA: [ˈalən ˈmɛnʃn̩ ʁɛçt ɡɛˈtaːn ɪst aɪ̯nə kʊnst diː ˈniːmant kan]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann (Info)

Bedeutungen:

[1] man kann nicht aller Interessen berücksichtigen; man kann keine Meinung vertreten, die allen Standpunkten gerecht wird

Herkunft:

[1] deutsches Sprichwort

Beispiele:

[1] „Allen Menschen recht gethan, ist eine Kunst, die niemand kann.“[1] [2]
[1] „So weit kann's kommen, wenn man es allen Leuten will recht machen.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Duden online „recht
[1] Wander: Deutsches Sprichwörter-Lexikon „Mensch
[1] Joe H. Kirchberger (Herausgeber): Sprichwörter von A–Z. Orbis Verlag, München 1993, ISBN 3-572-00627-9, Seite 18.

Quellen:

  1. Als Übersetzung zu lat. Nemo placet omnibus: Johann Michael Fleischner: Handbüchlein sorgfältig ausgewählter lateinischer Sprichwörter und Denkverse, mit entsprechender teutscher Uibersetzung (!). Erlangen 1829, S. 10. Online
  2. Als Hausinschrift in Equarhofen, Landgericht Uffenheim: Oberlieutenant Hickel: Sammlung von an die Häuser geschriebenen Reimen. In: Jahresbericht des historischen Vereins in Mittelfranken, Band 10, Ansbach 1841, S. 40 books.google
  3. Moral der Erzählung von Johann Peter Hebel: Seltsamer Spazierritt. In: Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes. Tübingen 1811, S. 116, Online bei wikisource
  4. Zamenhof: Proverbaro Esperanta