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Zwergin

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch

Zwergin (Deutsch)

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Singular Plural
Nominativ die Zwergin die Zwerginnen
Genitiv der Zwergin der Zwerginnen
Dativ der Zwergin den Zwerginnen
Akkusativ die Zwergin die Zwerginnen

Worttrennung:

Zwer·gin, Plural: Zwer·gin·nen

Aussprache:

IPA: [ˈt͡svɛʁɡɪn]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Zwergin (Info)
Reime: -ɛʁɡɪn

Bedeutungen:

[1] sehr kleine, weibliche Märchenfigur
[2] sehr kleine weibliche Person

Herkunft:

mittelhochdeutsch twerginne, twergīn[1]
Ableitung (speziell Motion, Movierung) von Zwerg mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -in

Männliche Wortformen:

[1, 2] Zwerg

Beispiele:

[1] „Meine Großmutter, ein Anderthalbmeter-Mütterchen, ist wie eine Zwergin aus dem Märchen.“[2]
[2] „Ein ähnlicher Aufzug folgte mit den schwarzgekleideten Zwerginnen, deren Gesichter mit schwarzen Tüchern bedeckt waren.“[3]
[2] „Schließlich wechselte er von ihr zu der Zwergin über, die sich ein hübsches Nest bei Valeska gebaut hatte; die Zwergin interessierte ihn, weil sie eine völlig normale Möse hatte.“[4]

Übersetzungen

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[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zwergin
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalZwergin
[1, 2] The Free Dictionary „Zwergin
[(1, 2)] Duden online „Zwergin

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 7., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2011, ISBN 978-3-411-05507-4, Stichwort: „Zwergin“.
  2. Erwin Strittmatter: Der Laden. Roman. 1. Auflage. Aufbau-Verlag, Berlin und Weimar 1983, Seite 8.
  3. Heike Talkenberger: Spaßmacher, Liebling, Diplomat. In: DAMALS. Das Magazin für Geschichte. Nummer 11, 2018, ISSN 0011-5908, Seite 69.
  4. Henry Miller: Wendekreis des Steinbocks. Roman. 1. Auflage. Rowohlt, Reinbek 1963 (übersetzt von Kurt Wagenseil), Seite 106. Englisches Original Paris 1939.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: erzwing, Zwinger