Zeitlupe

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Zeitlupe (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Zeitlupe

die Zeitlupen

Genitiv der Zeitlupe

der Zeitlupen

Dativ der Zeitlupe

den Zeitlupen

Akkusativ die Zeitlupe

die Zeitlupen

Worttrennung:

Zeit·lu·pe, Plural: Zeit·lu·pen

Aussprache:

IPA: [ˈt͡saɪ̯tˌluːpə]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] verlangsamte Darstellung einer Filmsequenz

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Zeit und Lupe

Synonyme:

[1] Slow Motion, Slomo

Gegenwörter:

[1] Zeitraffer

Oberbegriffe:

[1] Lupe

Unterbegriffe:

[1] Superzeitlupe

Beispiele:

[1] Besonders dramatische Szenen werden oft in Zeitlupe gezeigt.
[1] „Alles sah sehr anders aus als im Westen und ein wenig so wie in Zeitlupe oder wie in einem Traum ohne Farben.“[1]
[1] „Wir lassen unsere Kinder los auf ein suboptimales System, das sich nur in Zeitlupe verbessert.“[2]
[1] „Wie in Zeitlupe zog sie sich an und hatte dabei das Gefühl, ihr Bauch gehöre nicht mehr zu ihr.“[3]

Wortbildungen:

Zeitlupenaufnahme

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Zeitlupe
[1] Duden online „Zeitlupe
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zeitlupe
[1] canoonet „Zeitlupe
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalZeitlupe
[1] The Free Dictionary „Zeitlupe

Quellen:

  1. Hanns-Josef Ortheil: Die Berlinreise. Roman eines Nachgeborenen. Luchterhand, München 2014, ISBN 978-3-630-87430-2, Seite 197
  2. Hatice Akyün: Verfluchte anatolische Bergziegenkacke oder wie mein Vater sagen würde: Wenn die Wut kommt, geht der Verstand. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2014, ISBN 978-3-462-04699-1, Seite 160.
  3. Chika Unigwe: Schwarze Schwestern. Roman. Tropen, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-608-50109-4, Seite 61. Originalausgabe: Niederländisch 2007.