Verriss
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Verriss (Deutsch)
[Bearbeiten]Substantiv, m
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Verriss | die Verrisse |
| Genitiv | des Verrisses | der Verrisse |
| Dativ | dem Verriss | den Verrissen |
| Akkusativ | den Verriss | die Verrisse |
Nicht mehr gültige Schreibweisen:
Worttrennung:
- Ver·riss, Plural: Ver·ris·se
Aussprache:
Bedeutungen:
- [1] harte, vernichtende Kritik
Herkunft:
Beispiele:
- [1] Die Zeitung druckte einen Verriss über das neue Theaterstück.
- [1] „Subjektivität und sprachliche Gefühlsseligkeit, Leckerbissen für entsprechend bissige Verrisse, sind heute weit weniger gefragt als noch vor Jahren.“[2]
- [1] „Da aber Kuckuck der Referatsleiter des Kinder- und Jugendfilms war, ging dieser Verriss auf sein Konto, die Hauptverwaltung Film dagegen schwieg, tauchte ab, so dass der Rüffel nur ihn selbst und Yvonne Goretzka traf.“[3]
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] harte, vernichtende Kritik
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- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Verriss“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Verriss“
- [1] Duden online „Verriss“
Quellen:
- ↑ Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Verriss“
- ↑ Willy Sanders: Sprachkritikastereien und was der „Fachler“ dazu sagt. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1992, ISBN 3-534-11690-9, Seite 106.
- ↑ Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 252. 1. Auflage 2025.
