Verkehrsbeherrschung

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Verkehrsbeherrschung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Verkehrsbeherrschung

Genitiv der Verkehrsbeherrschung

Dativ der Verkehrsbeherrschung

Akkusativ die Verkehrsbeherrschung

Worttrennung:

Ver·kehrs·be·herr·schung, kein Plural

Aussprache:

IPA: [fɛɐ̯ˈkeːɐ̯sbəˌhɛʁʃʊŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Verkehrsbeherrschung (Info)

Bedeutungen:

[1] Fähigkeit, sich sachgerecht und sicher im Verkehrsbereich zu bewegen

Sinnverwandte Wörter:

[1] Verkehrskompetenz, Verkehrsvermögen

Oberbegriffe:

[1] Beherrschung, Kompetenz

Beispiele:

[1] „Das wahrgenommene und das tatsächliche Risiko können dabei weit auseinander liegen, die jungen Fahrer wiegen sich schnell in einer Scheinsicherheit der Fahrzeug- und Verkehrsbeherrschung, die den tatsächlichen Gegebenheiten (noch) nicht entspricht […].“[1]
[1] „Die Funktionstüchtigkeit der Sinne ist eine wichtige, allein jedoch nicht hinreichende Voraussetzung für die Verkehrsbeherrschung, wie noch ausführlicher zu zeigen sein wird.“[2]
[1] „In einer Perspektive umfassender Qualifizierung von Verkehrsteilnehmern, die neben den direkten Aspekten der Fahrzeug- und Verkehrsbeherrschung auch allgemeine psychische und soziale Implikationen von Verkehrsteilnahme einbezieht, werden die traditionellen Kurs- und Ausbildungsformen um Elemente von Verkehrserziehung, verkehrlicher Erwachsenenbildung und Verkehrstherapie ergänzt.“[3]
[1] „Die seit den Tagen der Königin Elisabeth aufgetauchte Vorahnung englischer Seegeltung als Grundlage einer allgemeinen Verkehrsbeherrschung, wie sie einst die sidonischen Männer im Mittelmeer besessen hatten, war der Verwirklichung nahegerückt.“[4]
[1] „Für die zweiten vorgeschriebenen 4 Stunden in Verkehrsbeherrschung machen wir in der Regel Einzelunterricht: Je nach Kandidat/in mind. 2, max. 4 Doppellektionen.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Quellen:

  1. ADAC: Überholen auf Landstraßen Motive, Nutzen und Risiken von Überholmanövern. Abgerufen am 15. Dezember 2019. Seite 8
  2. Siegbert A. Warwitz: Verkehrserziehung vom Kinde aus. Wahrnehmen–Spielen–Denken–Handeln. 6. Auflage. Schneider Verlag, Baltmannsweiler 2009, ISBN 978-3-8340-0563-2, Seite 36.
  3. Georg Willmes-Lenz: Verringerung des Fahranfängerrisikos durch fahrpraktische Vorerfahrung. Abgerufen am 15. Dezember 2019. Seite 1.
  4. Ludwig Rieß: Georg Webers Weltgeschichte in zwei Bänden: Zweiter Band: Neuzeit. Europäischer Geschichtsverlag, Paderborn 2015, Seite 497.
  5. Tramstrasse 100. Abgerufen am 15. Dezember 2019.