Ursprung

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Ursprung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Ursprung die Ursprünge
Genitiv des Ursprunges
des Ursprungs
der Ursprünge
Dativ dem Ursprung den Ursprüngen
Akkusativ den Ursprung die Ursprünge

Worttrennung:

Ur·sprung, Plural: Ur·sprün·ge

Aussprache:

IPA: [ˈuːɐ̯ˌʃpʀʊŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Ursprung (Info)

Bedeutungen:

[1] Zeitpunkt, Ort oder Material, aus dem etwas hervorgegangen ist
[2] Mathematik: Schnittpunkt der Koordinatenachsen

Herkunft:

mittelhochdeutsch ursprunc, althochdeutsch urspring, ursprünglich in der Bedeutung „Quelle“, Nominalbildung von erspringen, heute entspringen. Das Wort ist seit dem 9. Jahrhundert belegt.[1]

Synonyme:

[1] Herkunft
[2] oft: Nullpunkt

Unterbegriffe:

[1] Sprachursprung, Warenursprung

Beispiele:

[1] Der Ursprung der Sprachen liegt im Dunkeln.
[1] „Sie ist eine geborene Grönländerin, was bedeutet, dass sich einige friesische und dänische Einflüsse mit den asiatischen Ursprüngen mischen.“[2]
[1] „Als hingebungsvoller Naturforscher hatte er ein noch weit größeres Problem, nämlich die riesigen Beweislücken, die zwischen seinen Ideen vom Ursprung der Sprache klafften, wiewohl sie es doch war, die das menschliche Verhalten so grundlegend von jedem tierischen unterschied.“[3]

Wortbildungen:

ursprünglich, Ursprünglichkeit, Ursprungsgebiet, Ursprungsland, Ursprungsnachweis, Ursprungszeugnis

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Ursprung
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Ursprung“.
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ursprung
[*] canoo.net „Ursprung
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonUrsprung
[1] The Free Dictionary „Ursprung

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Ursprung“, Seite 946.
  2. Tilman Bünz: Wer das Weite sucht. Skandinavien für Fortgeschrittene. btb Verlag, München 2012, ISBN 978-3-442-74359-9, Seite 47.
  3. Tom Wolfe: Das Königreich der Sprache. Blessing, München 2017, ISBN 978-3-89667-588-0, Zitat Seite 27. Englisch The Kingdom of Language, 2016.