Umschrift

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Umschrift (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Umschrift

die Umschriften

Genitiv der Umschrift

der Umschriften

Dativ der Umschrift

den Umschriften

Akkusativ die Umschrift

die Umschriften

[2] Taler mit lateinischer Umschrift

Worttrennung:

Um·schrift, Plural: Um·schrif·ten

Aussprache:

IPA: [ˈʊmʃʁɪft]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] umgearbeiteter Text
[2] am Rand verlaufende Schrift
[3] Linguistik: Transkription oder Transliteration einer sprachlichen Äußerung

Synonyme:

[3] Transkription, Transliteration

Oberbegriffe:

[2] Schrift

Beispiele:

[1] Umschrift bedeutet so viel wie Überarbeitung.
[2] Eine Schrift, die um etwas herum verläuft, kann als Umschrift bezeichnet werden.
[3] Eine Umschrift im Sinne von Transkription liegt dann vor, wenn ein sprachlicher Text in Form von phonetischen oder phonologischen Zeichen wiedergegeben wird. Auch die Wiedergabe eines Textes, der in einer anderen Schrift verfasst wurde, in unserer lateinischen Schrift wird als Umschrift im Sinne von Transkription aufgefasst.
[3] Umschrift im Sinne von Transliteration liegt dann vor, wenn die Wiedergabe eines Textes, der in einer anderen Schrift verfasst wurde, so gestaltet ist, dass die Zuordnung der Zeichen in beiden Richtungen eindeutig ist.
[3] „Eine phonetische Umschrift kann wegen dieser Abhängigkeiten im Prinzip nie vollständig sein.“[1]

Charakteristische Wortkombinationen:

[3] phonetische Umschrift

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[3] Wikipedia-Artikel „Umschrift
[2, 3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Umschrift
[1–3] Duden online „Umschrift
[?] canoo.net „Umschrift
[1, 3] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonUmschrift
[3] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache; Dritte, neubearbeitete Auflage; Stichwort: „Umschrift“, Metzler, Stuttgart/Weimar, 2005, ISBN 978-3-476-02056-7.

Quellen:

  1. Jörg Keller, Helen Leuninger: Grammatische Strukturen – Kognitive Prozesse. Ein Arbeitsbuch. Narr, Tübingen 1993, ISBN 3-8233-4954-6, Seite 18.