Sprech

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Sprech (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Sprech
Genitiv des Sprechs
Dativ dem Sprech
Akkusativ den Sprech

Worttrennung:

Sprech, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ʃpʁɛç]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Sprech (Info)
Reime: -ɛç

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich: Jargon einer bestimmten sozialen Gruppe

Herkunft:

Analogbildung zu Neusprech [Quellen fehlen]

Beispiele:

[1] „Im Sprech der Behavioral Finance wird dieses Phänomen auch als ‚all-time-high bias‘ bezeichnet.“[1]
[1] „Im Sprech der Bundesagentur summieren sich die sogenannten Überzahlungen 2009 auf 72 Millionen Euro.“[2]
[1] „Was sich außer dem Sprech […] noch ändert, sind die Waden: Ich bekomme Sportlerwaden.“[3]
[1] „Erfolgreich – das ist so der übliche Sprech.[4]
[1] „Jedenfalls ist es genauso uneigentlicher Sprech wie doppelzüngige Diplomatie oder irreführende Propaganda oder gezielte Desinformation.“[5]

Wortbildungen:

Fachsprech, Marketingsprech, Militärsprech, Politsprech, Werbesprech

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSprech
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache -sprech

Quellen:

  1. Angela Göpfert: Sind Tabak-Aktien eine Sünde wert?. In: boerse.ard.de. 18. Juni 2013, abgerufen am 9. Juli 2013.
  2. Thorsten Denkler: Die Zweifel des Guido W. In: sueddeutsche.de. 5. März 2010, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 27. Juli 2013).
  3. Sandra Dörr: Trainingsfrust und Ballett-Tipps. In: Allgemeine Zeitung. 22. Juli 2013, abgerufen am 27. Juli 2013.
  4. Heiner Flassbeck, im Interview mit Hubertus Volmer: „Es gibt überhaupt keine Schuldenkrise“. In: n-tv.de. 5. Juli 2013, abgerufen am 27. Juli 2013.
  5. Nataly Bleuel: Uneigentliches Sprechen. In: Spiegel Online. 20. April 1999, ISSN 0038-7452 (URL, abgerufen am 27. Juli 2013).

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: presch